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Betreuungsgeld im Kreis Peine: 163 Anträge wurden bisher bewilligt

Kreis Peine Betreuungsgeld im Kreis Peine: 163 Anträge wurden bisher bewilligt

Der Peiner Jugendhilfeausschusses gab in seiner jüngsten Sitzung erste Zahlen zum im vergangenen Sommer eingeführten Betreuungsgeld (siehe Info) bekannt. 163 Anträge seien laut Dr. Detlev Buhmann im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2013 bewilligt worden.

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Betreuungsgeld im Kreis Peine: 163 Anträge sind in den ersten fünf Monaten seit der Einführung bewilligt worden.

Quelle: A

Über diese Zahl ist der Fachbereichsleiter für „Jugend, Soziales, Gesundheit“ beim Kreis Peine überrascht: „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das Betreuungsgeld so gut angenommen wird.“ Statistisch noch nicht erfasst seien beispielsweise die Zahl der Alleinerziehenden oder auch die der Empfänger von Arbeitslosengeld II unter den Betreuungsgeldempfängern“, so Buhmann. Für 2014 sei dies aber vorgesehen.

Nicht berücksichtigt sei zudem, dass noch weitere Anträge eingehen könnten für Kinder, die nach dem 1. August 2012 aber vor 2013 geboren worden sind. Ebenso wenig habe man dabei einbezogen, ob das Betreuungsgeld für den gesamten Zeitraum beantragt worden sei, oder ob einige Eltern es nur für einen Überbrückungszeitraum beantragt hätten.

„Gegenübergestellt haben wir den Anträgen die Zahl der Geburten in 2013“, so Buhmann weiter.

Diese Geburten seien natürlich nicht in 2013 anspruchsberechtigt, sondern es gehe dabei lediglich darum, eine Vergleichsgröße zu haben. „Wenn man von etwa 1000 Geburten pro Jahr im Landkreis ausgeht und man mit aller Vorsicht die fünf Monate, in denen in 2013 Betreuungsgeld gezahlt wurde, auf ein Jahr hochrechnet, kommt man auf eine Quote von 30 Prozent und mehr.“

Dies sei angesichts der vorangegangenen heftigen politischen Diskussionen eine erstaunlich hohe Quote, bilanziert Buhmann.

ck

Info: Das Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld ist am 1. August 2013 parallel zum Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für unter Dreijährige eingeführt worden. So sollen Eltern frei entscheiden können, ob sie ihr Kind privat oder in einem öffentlich geförderten Angebot betreuen lassen. Eltern, die für die Betreuung ihres ein- oder zweijährigen Kindes (geboren ab dem 1. August 2012) keinen öffentlich geförderten Platz in Anspruch nehmen, zahlt der Staat für maximal 22Monate steuerfrei 100 Euro pro Monat, ab dem 1.August dieses Jahres 150 Euro.

Die Bezugszeit von Elterngeld und Betreuungsgeld kann nur nacheinander – und nicht zeitlich parallel – erfolgen. Dies gilt auch dann, wenn auf die Partnermonate verzichtet wurde. Das Betreuungsgeld wird unabhängig von der Erwerbstätigkeit oder den bezogenen Sozialleistungen der Eltern gezahlt.

ck

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