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Besuch bei der Bundeswehr: Schüler fuhren nach Wunstorf

Peine Besuch bei der Bundeswehr: Schüler fuhren nach Wunstorf

Peine. Die Krim-Krise, der Afghanistan-Einsatz, die Bundeswehr in Mali - das sind nur einige Aspekte des Semesterthemas „Internationale Sicherheitspolitik“, mit denen sich Schüler in den Politikkursen der Oberstufe nicht nur am Ratsgymnasium auseinandersetzen. Nun fuhren die Jugendlichen zur Bundeswehr, um mit Soldaten ins Gespräch zu kommen. Adresse: der regionale Jugendoffizier Hauptmann Marcel Kunze aus Braunschweig, der sofort einen Besuch beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf organisierte.

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Ratsgymnasiasten fuhren nach Wunstorf und besuchten die Bundeswehr.

Quelle: oh

Der Besuch auf dem Fliegerhorst war ein abwechslungsreiches, spannendes und nachhaltiges Erlebnis, da sind sich die Schüler einig. Man habe erfahren, dass der Standort des Geschwaders seinerzeit getarnt in den Wäldern um das Steinhuder Meer angelegt worden war, als der NS-Größenwahn noch von einem Angriff auf England fantasierte und dass Wunstorf heute zum größten Transportstützpunkt Europas ausgebaut wird.

Offiziere erzählten von der „Sarajevo-Landung“, als die NATO die von Serben eingeschlossene Stadt aus der Luft versorgte.

Nach der kostenlosen Truppenverpflegung am Mittag, die von allen Schülern sehr gelobt wurde, warteten die Höhepunkte des Events. Im Hangar neben der Startbahn - die Bundeswehr bildet auch zivil aus zum Elektroniker und Fluggerätmechaniker und bietet die Gelegenheit zum Absolvieren des schulischen Betriebspraktikums - bot sich die Chance, im Cockpit ausgemusterter Kampfjets Platz zu nehmen und die Instrumente der Helikopter zu bedienen.

Den Abschluss bildete ein Diskussionsforum mit Offizieren - auch einer Frau Oberleutnant-, die den vielfältigen Fragen der Schüler Rede und Antwort standen: Mobbing bei Soldatinnen, Familienfreundlichkeit, Befehl und Gehorsam, Auslandseinsätze.

Einhellige Meinung war am Ende, dass sich die Jugendlichen ein völlig neues Bild von der Bundeswehr machen konnten. Da sei nichts mehr von verstaubtem Drill und Gebrüll, die Bundeswehr sei ein moderner Dienstleister.

rd

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