Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Besuch: Sigmar Gabriel im Peiner Stahlwerk

Peine Besuch: Sigmar Gabriel im Peiner Stahlwerk

Peine. „Der Stahlkonzern Salzgitter AG benötigt dringend eine längerfristige Strategie für ihre Tochter Peiner Träger“: Das erklärte Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gestern bei seinem Besuch im Peiner Stahlwerk.

Voriger Artikel
Jahresbilanz 2014 der Arbeitsagentur liegt vor
Nächster Artikel
PAZ-Leser können iPad mini gewinnen

Führung durchs Peiner Stahlwerk: Vizekanzler Sigmar Gabriel (Mitte) ließ sich über die aktuellen Entwicklungen bei Peiner Träger informieren.

Nach der schweren Krise vor einem Jahr habe man investiert, umstrukturiert und viel Personal abgebaut. Mehr als 300 Stellen wurden gestrichen.

Jetzt, da die wirtschaftliche Situation deutlich besser sei, müsse sich der Konzern Gedanken machen, welche zusätzlichen Geschäftsfelder erschlossen werden könnten. Ideen gebe es genug – als Beispiel nannte Gabriel die Produktion des besonders leichten Stahls, der bei Peiner Träger (PTG) produziert wird. Er kann beispielsweise beim Automobilbau eingesetzt werden und ist für den Deutschen Zukunftspreis 2014 nominiert (PAZ berichtete). „Dieses Projekt muss weitergeführt werden und die Produktion in Peine bleiben“, so der Vizekanzler. Die Salzgitter AG, an der das Land Niedersachsen mit 26 Prozent beteiligt und damit größter Anteilseigener ist, dürfe sich nicht damit zufrieden geben, dass es dem Gesamtkonzern und dessen Tochter PTG nach einer schwierigen Phase wieder besser gehe.

 Eine gemeinsam mit dem Betriebsrat geführte Debatte über die künftige Ausrichtung sei dringend notwendig, insbesondere im Hinblick auf mögliche Investitionen in den nächsten fünf Jahren. Grundsätzlich sei die Diskussion über weitere Standbeine für die PTG aber nicht neu. Gabriel: „Soweit ich weiß, spricht man da schon seit mehr als zehn Jahren drüber.“

Die Politik habe beim Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) für die Rahmenbedingungen gesorgt, dass Betriebe wie die PTG nicht noch zusätzlich belastetet werden und die Stahlindustrie in Deutschland wettbewerbsfähig bleibe. Damit sei die Basis für den Erfolg geschaffen.

Bei einem Rundgang durchs Stahlwerk informierte sich Gabriel näher über die aktuellen Entwicklungen der PTG. Mit dabei waren der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil, Landrat Franz Einhaus und Bürgermeister Michael Kessler (alle SPD).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung