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Bei der Superernte in diesem Jahr hilft die Erdbeerflatrate

Peine Bei der Superernte in diesem Jahr hilft die Erdbeerflatrate

Zwei Wochen Starkregen, danach acht Tage lang brütende Hitze, diese Wettereskapaden sind schon fast wieder vergessen - nicht aber von den Erdbeeren. Statt wie von ihren Produzenten geplant, Sorte nach Sorte heranzureifen, damit die Kunden lange etwas von ihnen haben, gibt es nach der langen Wartezeit jetzt eine Erdbeer-Explosion.

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Olaf und Henning Peyers kennzeichnen in Dungelbeck Teile ihrer Flächen für das Flatrate-Pflücken.

Quelle: sz

Die leichtverderblichen Vitaminbömbchen der frühen Sorten drohen auf den Feldern zu verderben. Das hat den Landwirt Henning Peyers dazu veranlasst, eine Erdbeer-Flatrate auszurufen. Auf rund 30000 Quadratmetern in Stedum und Dungelbeck dürfen Selbstpflücker vom heutigen Mittwoch bis Sonnabend täglich von 9 bis 19 Uhr pflücken so viel das Herz begehrt und die Kühltruhe hergibt. „Auch an der Pflanze halten sich die besonders empfindlichen Früchte der frühen Sorten nicht lange, deshalb haben wir uns zu der Aktion entschlossen“, meint Peyers, der den landwirtschaftlichen Betrieb zusammen mit seinem Bruder Olaf und Vater Otto bewirtschaftet.

Damit die fleißigen Erdbeer-Retter für ihre Tagespauschale nicht stundenlang ohne Pause durcharbeiten müssen, bekommen sie ein Armband und können so nach Lust und Laune Mittag machen. „Wer große Mengen verarbeiten kann und will, ist in diesem Jahr gut dran, nicht nur in unserem Gebiet“, erklärt Peyers. Die extremen Wetterlagen hätten überall die Erträge explodieren und die Preise fallen lassen. Der Qualität geschadet haben die Wetterkapriolen nicht. Überall sind Unmengen von süßen Erdbeeren herangereift, ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Nur das Verbraucherverhalten hat sich geändert. „Während früher vor allem ältere Menschen zum Selberpflücken gekommen sind, die dann Marmelade und Saft gekocht oder die Ernte eingefroren haben, kommen heute eher Familien, die jeden Tag oder jeden zweiten einen Korb voll zum sofort Essen pflücken“, hat der Landwirt beobachtet. Vorratshaltung sei selten geworden. Dabei könnten preisbewusste Verbraucher derzeit ihren Schnitt machen: „Ein guter Pflücker schafft zehn Kilogramm in der Stunde“, schätzt Peyers.

sz

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