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Bei Pelikan ist Handarbeit Trumpf

Vöhrum Bei Pelikan ist Handarbeit Trumpf

Was haben die sieben Weltwunder mit Pelikan zu tun? Eine Menge, denn die nächsten limitierten Editionen sind nach diesen Weltwundern benannt. Dabei sind die Füllfederhalter aus Vöhrumer Produktion selbst mit ihren mehr als 20 Einzelteilen Wunderwerke der Technik mit viel Tradition.

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In der Manufaktur für hochwertige Schreibgeräte fertigt Beate Bauer aus Ilsede Kugelschreiber aus der Serie K800 in der Klassiker-Farbe grün mit dem sogenannten Stresemann-Design.

Quelle: Jörg Schmidt

Peine-Vöhrum. Er hat eine grün-gestreifte Hülle um den Tintentank und läuft unter den Namen M 400 bis M 1000 in der Produktlinie Souverän wie der sprichwörtliche Käfer von VW. Die Rede ist von Füllfederhaltern, die in einer Zahl von mehr als 250 000 im Vöhrumer Werk per Hand hergestellt werden.

Von ein paar Dutzend bis hin zu 7500 Euro pro Füller reicht die Preisspanne. Dabei unterscheiden sich die hochwertigen Schreibgeräte durch unterschiedlich wertvolle Materialien und produzierte Stückzahlen. Kleinserien, die bei Sammlern weltweit höchst begehrt sind, gibt es mit Nummerierung und Zertifikat.

Allen gleich ist aber das Know How, was im Motor des Füllers steckt, im sogenannten Regler. Dieses kleine gerippte Herzstück aus Kunststoff zwischen Tintentank und Stahl- oder Goldfeder regelt den Tintenfluss, vermeidet Kleckse genauso zuverlässig wie eine trockene Feder. Christian Ehlers, Leiter der Fertigungsplanung, und Simone Bahrs von der Öffentlichkeitsarbeit bei Pelikan zeigten sich stolz über das Wissen, das in diesem Stückchen Kunststoff steckt.

Klein und genauso fein ist die Handarbeit an den Arbeitsstationen in der Fertigung der hochwertigen Schreibgeräte. Ein Beispiel: Dort, wo die gestanzten und geprägten Federn ihre Schreib-Kugel aufgeschweißt bekommen, zählt jeder hundertstel Millimeter, denn in die Mini-Kugel wird mithilfe einer hauchdünnen beschichteten Hartgummischeibe ein feiner Schlitz geschnitten, der die Tinte vom Regler zur Federspitze führt.

„Eine Wissenschaft für sich“, erzählt Ehlers. Eine weitere Spezialität, der Stresemann. So heißt der grün-gestreifte Klassiker, dessen Tankhülle aus Italien kommt. Weltweit gibt es nur einen Hersteller, der das typische Pelikan-Design in grün, rot oder blau liefern kann. Rohstoff ist Cellulose-Acetat. Und am Ende der Manufaktur steht wie bei jedem Schritt in der Handarbeitsabteilung, die Qualitätskontrolle durch die strengen Augen der Mitarbeiter.

Jörg Schmidt

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