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Bei Aufgebot dreisten Diebstahl versucht?

Peine Bei Aufgebot dreisten Diebstahl versucht?

Peine. Ein 43-jähriger Peiner ist des versuchten Diebstahls bezichtigt worden. Er soll im Peiner Standesamt versucht haben, die Handtasche der Standesbeamtin zu durchwühlen, als diese den Raum verlassen hatte. Er wollte das Aufgebot für seine geplante Hochzeit bestellen.

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Amtsgericht Peine: Hier wird der Fall verhandelt.

Quelle: A

Die Beamtin konnte nicht angeben, ob ihre Tasche durchwühlt worden war, aber nach ihrer Aussage habe nichts gefehlt. Da sie wegen einer Erkrankung beim Gerichtstermin nicht erschien und ein Ortstermin vergeblich war, wird die Verhandlung am Montag, 18. November, um 12.45 Uhr im Amtsgericht fortgesetzt.

Die Richterin hofft, durch die Aussage der Betroffenen Klarheit in die Situation zu bringen. Eine Kollegin der Standesbeamtin sagte aus, beobachtet zu haben, wie der Beklagte in dem verglasten und gut einsehbaren Büro sich an einem Aktenschrank bückte. Direkt neben diesem Schrank hatte die andere Standesbeamtin ihre Handtasche abgestellt. Die Kollegin nahm an, dass es der Besucher auf die Handtasche abgesehen hatte und rief laut nach der Standesbeamtin, um sogleich den Angeklagten zur Rede zu stellen. Auch die Polizei wurde gerufen.

Der 43-jährige Angeklagte, dreifacher Familienvater und seit knapp einem Jahr verheiratet, streitet jedoch den Vorwurf ab. Allein gelassen in dem Büro, habe er sich nach einiger Zeit gelangweilt und wollte den Kalender auf dem Aktenschrank ansehen, sagte er aus. Möglicherweise habe er sich auch gebückt, um seine Schuhbänder zu richten, daran könne er sich aber nach einem Jahr nicht mehr so genau erinnern. Die Handtasche habe er da nicht gesehen.

In dieser Pattsituation versuchte der Verteidiger, eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen, was aber sowohl Richterin als auch Staatsanwaltschaft ablehnten - nicht zuletzt wegen des langen Vorstrafenregisters des Beschuldigten, in dem häufig der Begriff Diebstahl auftaucht. Dabei dürfte es sich oft um Beschaffungskriminalität handeln, denn der arbeitsunfähige Peiner ist wegen Drogen- und Alkoholproblemen in Behandlung und hofft auf eine stationäre Therapie.

hui

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