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Behörde erklärt Maßnahmen an L 321 bei Woltorf

Fahrzeugrückhaltesysteme Behörde erklärt Maßnahmen an L 321 bei Woltorf

Im Zuge der Bauarbeiten an der Landesstraße 321 zwischen Peine und Woltorf wunderten sich mehrere PAZ-Leser über die dort umgesetzten Baumaßnahmen. Nachfragen gab es insbesondere zu den auf der Seite des Mittellandkanals gesetzten Leitplanken.

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Radfahrer kritisieren, dass sie wegen der Leitplanke nicht mehr auf den Grünstreifen ausweichen können, wenn es eng wird.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Woltorf. Der Grund seien „korrigierte Missstände in Bezug auf entsprechende Richtlinien“, wie Bernd Mühlnickel, Leiter des Geschäftsbereichs Wolfenbüttel der Niedersäschischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Nachfrage der PAZ erklärt.

„In dem Abschnitt wurden die bestehenden Schutzeinrichtungen errichtet sowie andere Missstände korrigiert“, sagt Mühlnickel.

Der betreffende Abschnitt sei in die Gefährdungsstufe 3 beziehungsweise 4 gemäß entsprechender Richtlinie eingestuft. Damit werde zum Schutz der Insassen ein sogenanntes Fahrzeugrückhaltesystem (FRS, siehe auch Info-Kasten) im Verlauf der Gefährdung gefordert, so Mühlnickel.

Die Installation eines Geländers am Fahrradweg zwischen dem Parkplatz und der ersten Kanalbrücke begründet Mühlnickel: „Das bisherige Fahrzeugrückhaltesystem wurde von der Böschungskante hinter dem Radweg demontiert, da es nicht den Vorgaben entsprach“, erklärt der Behördenleiter.

Zum Schutz der Radfahrer wurde ein Rohrgeländer im Bereich des Radweges erforderlich, das die Radfahrer davor bewahren soll, die unmittelbar hinter dem Radweg befindliche Böschung zum Gewässer hinunterzustürzen.

Zur entfernten Leitplanke zwischen Parkplatz und Fahrradweg teilt Mühlnickel mit, dass „die entsprechende Richtlinie von einem Parkplatz zu einem niedrig frequentierten Radweg keine Schutzeinrichtung fordere“.

An der Errichtung der Leitplanke an dem Straßenabschnitt ohne Radweg allerdings gibt es Kritik von Radfahrern: Wenn es auf der Straße eng werde, gebe es nun keine Möglichkeit mehr, auf den Grünstreifen auszuweichen. „Wir haben Verständnis für das beengtere Gefühl, aber letztlich müssen Kraftfahrzeugführer einen Mindestabstand zu Radfahrern halten“, sagt Mühlnickels Vertreter Michael Peuke.

Die Maßnahmen an der L 321 zwischen Parkplatz und Woltorfer Friedhof kosteten 75 000 Euro, der Abschnitt ab Friedhof Richtung Sophiental weitere 30 000 Euro.

 jaw/wos

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