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Behindertenbeirat und Lebenshilfe machten auf Probleme aufmerksam

Peine Behindertenbeirat und Lebenshilfe machten auf Probleme aufmerksam

Passend zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung informierten am Mittwoch die Mitglieder der Lebenshilfe Peine-Burgdorf und dem Behindertenbeirat des Landkreises Peine über die Problematiken der körperlich eingeschränkten Personen. Unter dem organisatorischen Dach der Aktion Mensch wurde auf die Situation der Behinderten aufmerksam gemacht, um die Idee einer inklusiven Gesellschaft voranzutreiben.

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Viel Spaß hatten die Teilnehmer am Infostand auf dem Hagenmarkt.

Quelle: mgb

Oft sei es das Problem, dass Berührungsängste, fehlende Kommunikation und mangelndes Wissen zu einer Barriere zwischen Menschen mit und ohne Behinderung führe. „Es wird nicht mitgedacht, wenn ein behinderter Mensch gesehen wird“, merkte die Lebenshilfe-Wohnstätten-Leiterin Regina Laukamp an. Karl-Heinz Meier, der Vorsitzende vom Behindertenbeirat Landkreis Peine nickte ihr zustimmend zu und sagte: „Man kann nur miteinander lernen aber die Hemmschwelle ist sehr groß.“ So sei es oft der Fall, dass Behinderte entweder ignoriert werden oder eine Sonderbehandlung bekommen, das beides aber auf keinen Fall der Weg zum richtigen Umgang miteinander sei, wie Britta Schubert von der Lebenshilfe klarstellte.

Malin Babatz sitzt im Rollstuhl und kennt nur zu gut, wie es ist in einigen Situationen hilflos zu sein. Sie sagte: „Wenn ich bei Kik einkaufen möchte, habe ich immer große Probleme. Die Gänge sind zu eng, der Verkaufsraum ist vollgestellt und oft werde ich von den Verkäuferinnen ignoriert, wenn ich etwas aus den oberen Regalen haben möchte. Dennoch kaufe ich dort weiterhin ein.“ Bei dem Sehbehinderten Hugo Kranzus ist das aber anders: Er meidet bewusst solche Läden, in denen er seinen treuen Blindenhund nicht mitnehmen darf. „Der Hund gehört zur Familie, und wenn er nicht mit ins Geschäft darf, gehe ich auch nicht hinein“, sagte er.

Aber negativ eingestellt waren die Behinderten keineswegs, sie lachten und hatten jede Menge Spaß beim Erzählen über ihre Einschränkungen.

mgb

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