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Beeindruckende Aufführung der Bachschen Matthäus-Passion in der Jakobikirche

Peine Beeindruckende Aufführung der Bachschen Matthäus-Passion in der Jakobikirche

Vor nahezu ausverkauften Kirchenbänken zeigten die Kirchenkreiskantorei, die Jugendkantorei und das Göttinger Barockorchester am Karfreitag eine beeindruckende Aufführung der Matthäus-Passion in der Jakobikirche.

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Jakobikirche Peine: Die Matthäus-Passion von J.S. Bach überzeugte.

Quelle: rb

Allein die große Aufstellung der mehr als 70 Sänger im Altarraum bot dem Publikum schon ein grandioses Bild.

Feierlich getragen stimmte das Orchester die ersten Klänge des Stückes von Johann Sebastian Bach an. Die Sänger der Kantorei stiegen, sicher geleitet von Kantor Christof Pannes, kraftvoll ein: „Seht - Wohin? Auf unsre Schuld. All Sünd hast du getragen, sonst müssten wir verzagen.“ Scheinbar mühelos füllten die zur Stimmung des Karfreitags passenden sakralen Klänge das große Kirchenschiff und zogen die Zuhörer in ihren Bann. Doch nicht nur die Sänger der Kantorei überzeugten mit ihrem Können. Auch die Solisten Henning Kaiser, Michael Humann und Henryk Böhm brillierten in ihren Rollen als Evangelist, Jesus und Judas beim Rezitieren der Verse und beim Gesang der Arien. Ihre ganze Inbrunst legte Altistin Nicole Pieper in ihre Arien. Sopranistin Magdalene Harer stand ihr in nichts nach: „Blute nur, du liebes Herz!“.

Fein untermalt wurden die Arien von der Musik des Orchesters - eindrücklich, aber ohne zu vordergründig zu werden - der Gesang stand hier im Mittelpunkt. Der Wechsel aus Chorälen, Rezitativen und Arien setzte sich bis zur Pause fort und gipfelte im ersten Teil im Verrat Jesu. In der folgenden Pause hatte es in früheren Zeiten eine bis zu zweistündige Predigt gegeben. Bei der gestrigen Aufführung waren es nur gute zehn Minuten zum Innehalten und zum Stimmen der Instrumente. Nach der Pause standen Verleugnung durch Petrus, Verhöre und schließlich die Verurteilung zum Tod am Kreuz im Mittelpunkt der Passion. Düster und traurig klang die Todesstunde Jesu am Kreuz. Alles Licht und alle Freude schien aus der Welt gewichen zu sein. „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“, rief der Chor schließlich laut aus. Der gemeinsame Gesang von Chor und Solisten beendete die Matthäus-Passion sinnbildlich am Grab: „Mein Jesu, gute Nacht. Wir setzen und mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte ruh!“

Nach über drei Stunden endete der musikalische Hochgenuss zum Gedenken an Jesu Todestag. Das Publikum war zugleich ergriffen und begeistert.

nic

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