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Bauschutt-Deponie in Berkum: Pläne gestoppt

Peine Bauschutt-Deponie in Berkum: Pläne gestoppt

Große Freude in Berkum: Es soll nun doch keine Deponie mit einer 25 Meter hohen Bauschutthalde auf dem Gelände der Stahlfirma Peiner Träger geben. Das Areal liegt zwischen der B 65 und dem Kanal.

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Stehen vor dem abgesperrten Eingang zum Peiner-Träger-Gelände: Berkums Ortsvorsteher Jürgen Müller und Joane Kolshorn vom Vorstand des Realverbandes.

Quelle: A

Peine. Die überraschende Nachricht kam vom zuständigen Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig. Ernst-Dietrich Morgener sagte der PAZ: „Nach dem derzeitigen Stand wird es keine Bauschutt-Deponie bei Berkum geben. Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die aber nicht die technischen Anforderungen erfüllt.“ Die interessierte Bauschutt-Firma habe bisher keine Lösung anbieten können, wie man den Austritt kontaminierten Wassers in das Erdreich verhindern kann.

Berkums Ortsvorsteher Jürgen Müller freute sich: „Endlich sind die Pläne vom Tisch, das begrüße ich. Hoffentlich ist die Versiegelung des Geländes Ende 2012 fertig.“

Hintergrund: Auf dem neun Hektar großen Gelände hatte man von 1984 bis 1995 mehrere 100 000 Kubikmeter Feinschlamm aus dem Peiner Stahlwerk gelagert und von 1930 bis 1984 giftigen Abfall aus dem Hochofenwerk Ilsede gesammelt. Peiner Träger hatte Ende 2010 aus Sicherheitsgründen damit begonnen, das Areal zu versiegeln. Die Kosten liegen bei vier Millionen Euro.

Diese Versiegelung wurde dann aber unterbrochen, weil hier eine Firma eine Bauschutt-Deponie betreiben wollte. Morgener erklärte: „Das Bauschutt-Unternehmen hat noch bis Ende des Jahres Zeit, um sich etwas zu überlegen, aber ich glaube nicht, dass das noch klappt.“ Das Problem sei, dass der schwere Bauschutt auf die kontaminierte Schicht drücken würde – verseuchtes Wasser würde austreten.

Genauso sieht das Peines Kreisbaurat Wolfgang Gemba. Er sagte: „Es gibt hier keine Basisabdichtung, und deswegen wird es hier sehr wahrscheinlich keine Deponie geben.“

tk

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