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Bauprojekt am Kreishaus hat begonnen: Mitte Februar soll Anbau-Abriss beendet sein

Peine Bauprojekt am Kreishaus hat begonnen: Mitte Februar soll Anbau-Abriss beendet sein

Der Startschuss zum lang- und vieldiskutierten Kreishaus-Projekt (PAZ berichtete) fiel gestern. Das von giftigen Brandrückständen vom Feuer vor drei Jahren verseuchte Nebengebäude wird derzeit auf den Abriss vorbereitet - 160 000 Euro sind dafür angesetzt. Ein Abbruchunternehmen aus Leiferde (Kreis Gifhorn) hat jetzt mit der sogenannten Baustelleneinrichtung begonnen.

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Acht Bauarbeiter eines Leiferder Abrissunternehmens bereiten derzeit das Kreishaus-Areal auf den Abbruch des Nebengebäudes (im Hintergrund) vor.

Quelle: ck

Die Kernaufgabe der Abrissfirma werde in diesen Tagen sein, sich vor Ort zu organisieren und alles für die Arbeiten - den Schadstoffausbau - in der kommenden Woche vorzubereiten (siehe auch Info). Das teilte der Leiter des Immobilienwirtschaftsbetriebes (IWB) beim Landkreis Peine, Michael Schrader, auf PAZ-Nachfrage mit.

Acht Mann stellten gestern Bauzäune als Absperrung auf und schafften erste Geräte wie kleinere Bagger heran. Zudem müssen sich Kreishaus-Kunden nun auf eine neue Zuwegung zum Hauptgebäude einstellen: „Die verläuft über das Parkdeck, das normalerweise als Durchgang gesperrt ist“, so Schrader. Barrierefreien Zugang zum Kreishaus gebe es unterhalb des Parkdecks oder via Stederdorfer Straße, so der IWB-Leiter.

Im Herbst soll dann ein Neubau entstehen für 3,6 Millionen Euro. Das Gebäude soll einen Konferenzraum für Sitzungen des Kreistages und andere Besprechungen stellen. Zudem werden im Neubau 66 Arbeitsplätze angesiedelt.

ck

INFO

Kreishaus-Projekt: Weiteres Vorgehen

Ab kommender Woche sollen der Schadstoffausbau und die Entsorgung der von giftigen Branddämpfen verunreinigten Bausubstanz im Kreishaus-Nebengebäude erfolgen. Dafür seien zehn Tage angesetzt, sagt IWB-Leiter Michael Schrader.

Gleichzeitig wird die Brückenkonstruktion auf ihren Abbruch vorbereitet. Sie verbindet Haupt- und Nebengebäude im ersten Stockwerk. Dabei müsse jedoch alles sauber abgetrennt werden, um das bleibende Kreishaus-Gebäude nicht zu beschädigen. „Daher wird die Brückenkonstruktion Stein für Stein abgetragen“, so Schrader.

Bevor mit dem eigentlichen Abriss des Anbaus begonnen werden kann, ist eine Schadstoffuntersuchung der Bausubstanz notwendig. Das Verfahren soll sicherstellen, dass bei den Abbrucharbeiten keine gefährlichen Stoffe freigesetzt werden.

Zum Abriss rollt schweres Gerät an: ein großer Bagger mit Schere anstelle einer Schaufel. „Damit ‚knipst‘ er die einzelnen Bauteile ab“, erklärt Schrader. Mitte Februar will man mit dem Abbruch fertig sein.

Schließlich werde das brache Abriss-Terrain „aufgehübscht“, beschreibt Schrader. So soll alles mit Mutterboden eingeebnet und Rollrasen verlegt werden – „damit kein hässlicher Krater bleibt bis zum geplanten Baubeginn des neuen Gebäudes im Herbst.“

ck

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