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"Bauliche Mängel": A2-Schilderbrücken werden abgebaut

Autobahn 2 "Bauliche Mängel": A2-Schilderbrücken werden abgebaut

Auf der Autobahn 2 werden die Schilderbrücken der Verkehrsbeeinflussungsanlage zwischen der Anschlussstelle Lehrte-Ost und dem Kreuz Braunschweig-Nord in beiden Fahrtrichtungen vorübergehend abgebaut. Dies teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Grund sind Schäden an der Stahlkonstruktion der Anlage.

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Zwischen der Anschlussstelle Lehrte-Ost und dem Kreuz Braunschweig-Nord sollen die Schilderbrücken abgebaut werden.

Quelle: Archiv

Peine. Diese Schäden können nach Auskunft der Behörde nicht vor Ort behoben werden. Es handele sich um eine vorbeugende Maßnahme. Sie diene dazu, den Zustand der Brücken genauer zu untersuchen und zu entscheiden, welche Maßnahmen für die Behebung der Mängel notwendig sind.

Der Abbau durch den Generalunternehmer Siemens soll mit den vorbereitenden Arbeiten in der kommenden Woche beginnen. Für das anschließende Herausheben der Stahlkonstruktionen werden jeweils kurzzeitige Sperrungen der A 2 erforderlich, über die jeweils im Verkehrsfunk oder bei der Verkehrsmanagementzentrale unter www.vmz-niedersachsen.de informiert wird.

Nach Angaben der Landesbehörde ist vorgesehen, diese Arbeiten möglichst nachts oder in anderen verkehrsarmen Zeiten auszuführen, so dass der Verkehr so wenig wie möglich gestört wird. Betroffen sind 43 Schilderbrücken auf einer Streckenlänge von rund 40 Kilometern. Eine weitere Schilderbrücke bei Hämelerwald war bereits Anfang Oktober abgebaut worden.

Die Verkehrsbeeinflussungsanlage soll nach Angaben der Landesbehörde voraussichtlich nach dem Ende des Winters wieder in Betrieb genommen werden. Bis dahin wird auf der betroffenen Strecke zwischen 6 und 20 Uhr ein Tempolimit von 130 km/h gelten.

Wie die Landesbehörde weiter mitteilte, erfolgt der Abbau vorsorglich vor dem Wintereinbruch. Eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer besteht nicht. Die Schilderbrücken waren zuvor engmaschig durch ein Ingenieurbüro überwacht worden.

Die 2010 und 2011 aufgestellten Schilderbrücken weisen nach Ansicht der Behörde bauliche Mängel auf. Hierbei handelt es sich zum einen um die Verbindungen der Stützenfußpunkte im Betonfundament, zum anderen um die Riegel-Stiel-Verbindungen, also die Verbindungen zwischen den quer liegenden Balken der Verkehrszeichenbrücken und den senkrecht stehenden Stützen. Die von Siemens gelieferte Elektronik ist nicht betroffen.

Erste Mängel an der Konstruktion waren bereits 2011 bei einer Zwischenabnahme im Vorfeld der Verkehrsfreigabe beanstandet worden. Wegen dieser Beanstandungen steht die Landesbehörde in Gesprächen mit der Firma Siemens. Die Anlage ist baulich noch nicht abgenommen; die Gewährleistungspflicht liegt damit nach Angaben der Landesbehörde hier beim Generalunternehmer.

Seit Juli 2012 läuft ein Beweissicherungsverfahren durch einen gerichtlich bestellten Gutachter, das die vollständige Klärung der Beanstandungen zum Ziel hat.

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