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Bauausschuss für Kreishaus-Standort an der FTZ

Peine Bauausschuss für Kreishaus-Standort an der FTZ

Peine. Einstimmig fiel Dienstag Abend die Beschluss-Empfehlung, das neue, zweite Kreishaus an der Werner-Nordmeyer-Straße an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) zu errichten. Damit ist eine wichtige Hürde vor der eigentlichen Entscheidung am Mittwoch, 22. Juni, genommen, wenn der Kreistag zusammentritt.

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Die Mitglieder des Kreis-Ausschusses für Bauen und Liegenschaften besichtigten gestern den möglichen neuen Standort des zweiten Kreishauses.

Quelle: Thorsten Pifan

Zuvor hatten die Mitglieder des Kreis-Ausschusses für Bauen und Liegenschaften das Areal besichtigt und auch einen Blick in die Büro-Container geworfen, wo es „tropisch“ heiß war, wie sich die Politiker im Anschluss einig waren. Anschließend stellte Michael Schrader, Leiter des Immobilienwirtschaftsbetriebes die Detailplanungen vor.

So soll das Gebäude für 175 Mitarbeiter mit einer Fläche von rund 5500 Quadratmetern etwa 13,5 Millionen Euro kosten und 2019 fertig sein. Schrader: „Wir wollen am neuen Standort vor allem Fachdienste platzieren, die wenig Kundenkontakte haben.“ Entsprechend werden Fachdienste mit vielen Kontakten am Standort Burgberg aufgewertet. Dort sollen künftig auch Warteräume entstehen, damit die Bürger nicht mehr wie aktuell auf den Gängen warten müssen, wenn sie einen Mitarbeiter der Verwaltung sprechen wollen.

Von Vorteil sei auch, so Schrader, dass am neuen Standort auf einer Fläche von 2400 Quadratmetern Parkplätze entstehen könnten. Zurzeit stehen dort noch Büro-Container. Überraschend stimmte auch die CDU für die den Standort an der FTZ. Ende Mai hatte die Partei noch einen Antrag eingebracht, erneut innenstadtnahe Varianten zu prüfen. Diesen Antrag zogen die Christdemokraten gestern in der Ausschuss-Sitzung kurzfristig zurück, um den Weg freizumachen für die Abstimmung im Sinne des Verwaltungsvorschlags.

Enthalten haben sich bei der Abstimmung am Ende nur Michael Baum (PB) und Doris Maurer-Lambertz von den Grünen.

Neubau des Kreishauses

Die Pläne des Landkreises, den Kreishaus-Anbau am Hang des Burgbergs zu verwirklichen, gerieten 2015 zu einer Kraftprobe zwischen Stadt und Kreis Peine. Trotz Nachbesserungen an den Plänen lehnte die Stadt den Bauantrag ab.

Der Denkmalschutz sprach am Ende gegen die Umsetzung an der historisch bedeutsamen Stätte. Die Burg gilt als Keimzelle der Stadt. Das hatte der Landkreis berücksichtigt und wollte die alten Sichtachsen der ehemaligen Befestigung herausarbeiten. Am Ende reichte das nicht aus.

von Thorsten Pifan

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