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Bau der Biogas-Anlage an der Woltorfer Straße

Peine Bau der Biogas-Anlage an der Woltorfer Straße

Jetzt geht es zügig voran: Der Bau der Biogasanlage an der Woltorfer Straße in Peine macht große Fortschritte. Im Frühjahr 2012 soll die sechs Millionen Euro teure Anlage bereits in Betrieb gehen.

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Bau der Biogasanlage an der Woltorfer Straße: Neben dem neuen Biogasmodul stehen (von links): Wolfgang Müller-Handrejk, Petra Kawaletz und Alexander Eckolt von den Stadtwerken Peine.

Quelle: oh

Peine. Petra Kawaletz von den Stadtwerken Peine sagte: „Dann stellen wir deutlich mehr Energie umwelt- und klimaschonend selbst her. Das in der Biogasanlage produzierte Gas liefert dann dank neuer Module in unserem Heizkraftwerk kohlendioxidfrei Strom und Wärme.“ Doch die Anlage wird nicht alleine von den Stadtwerken Peine gebaut: Die Enercity Contracting GmbH und einige in der Landwirtschaftlichen Biogas Peine Beteiligungs GmbH zusammengeschlossene Landwirte sind auch mit im Boot. „Zurzeit stehen die Hochbaumaßnahmen an: Fermenter, Gärrestbehälter, Betriebsgebäude und Entwässerungs-Gebäude. Und dann bekommen die neuen Hochbauten mit Dosierer, Hackschnitzelheizung und Gasaufbereitung auch das nötige technische Innenleben“, erklärte Kawaletz. 30 Millionen Kilowattstunden Biogas wird die Anlage jährlich produzieren. Umgewandelt in Strom und Wärme reicht das, um 3500 Peiner Haushalte mit Elektrizität sowie 1100 Haushalte für Heizung und Warmwasser mit Wärme zu versorgen. Und klimafreundlich ist es auch: Dank der Biogasanlage spart Peine Jahr für Jahr 10 000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ein. Laut Kawaletz beliefern Landwirte aus der Umgebung Peines später die Produktionsstätte. Der Transportweg soll nicht länger als 15 Kilometer sein. Neben Mais werden auch Roggensilage, Gras, Zuckerrüben und Hirse verarbeitet, um Monokulturen zu vermeiden. Gülle und Mist kommen nicht zum Einsatz. Das Grundstück der Biogasanlage wird um ein Drittel größer als ursprünglich geplant. Man setzt auf eine größere Fläche und ein optimiertes Transport- und Lagerkonzept. Die Verkehrsbelastung liegt bei zwei Lastern pro Tag.

tk

Heizkraftwerk umgerüstet

Das in der neuen Anlage produzierte Biogas muss in einem Heizkraftwerk verbrannt und in Strom sowie Wärme umgewandelt werden. Die Verbindung zu dem Heizkraftwerk auf dem Gelände der Stadtwerke – auch an der Woltorfer Straße – ist eine zwei Kilometer lange Gastransportleitung. Das Heizkraftwerk hat neben vier Erdgasmodulen jetzt auch zwei Biogasmodule erhalten (PAZ berichtete), die in diesem Monat in Betrieb gehen. Die Kosten der Umrüstung betrugen 1,2 Millionen Euro. Die beiden neuen Module produzieren im Jahr zusammen zwölf Millionen Kilowattstunden Strom und zwölf Millionen Kilowattstunden Wärme. Der Wirkungsgrad beträgt 80 Prozent.

tk

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