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Barocker Klang statt pfeifende Löcher

Peiner St.-Jakobi-Orgel Barocker Klang statt pfeifende Löcher

Nur noch 10.000 Euro fehlen, dann ist die 250.000-Euro-Renovierung der Orgel in der Peiner St. Jakobi-Kirche perfekt. Jetzt beginnt die Planung mit dem Orgelbauer, und die Sanierung soll Anfang 2011 folgen.

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reuen sich über die Spende für die neue Orgel (von links): Harald Brandes (Kirchenvorstand), Daniel Dormeyer (Volksbank), Christof Pannes (Organist), Gerhard Brunke (Volksbank) und Pastor Frank Niemann (Kirchenvorstand).

Quelle: cb

Es pfeift aus den Löchern, Töne klemmen, die Elektrik streikt: Wenn Organist Christof Pannes in die Tasten der alten Orgel in der Peiner St. Jakobi-Kirche greift, dann wird schnell deutlich, warum das riesige Musikinstrument aus dem Jahr 1963 dringend renoviert werden muss. Die musikalische Begleitung ohne schiefe Töne ist nicht mehr möglich.

Doch jetzt rückt die Renovierung der alten Orgel näher: Gestern erhielt die Kirchengemeinde einen Scheck über 11.000 Euro von der Volksbank Peine. Insgesamt erhielt man bislang 140.000 Euro an Spenden. Außerdem sind 75.000 Euro von der Hannoverschen Landeskirche und 25.000 Euro vom Kirchenkreis Peine fest zugesagt. Pastor Frank Niemann sagt: „Damit ist die Finanzierung zum großen Teil gesichert, und die Arbeiten können beginnen.“ Es fehlen nur noch 10.000 Euro.

„Während der Orgelrenovierung muss praktisch jedes einzelne Bauteil in die Hand genommen und überprüft werden. Das betrifft sowohl die mehr als 3000 Orgelpfeifen wie auch die technischen Bauteile“, erklärt St.-Jakobi-Organist und Kirchenkreiskantor Christof Pannes.

Die Planung und die Renovierung des 46-jährigen Instruments übernimmt der Groß Ilseder Orgelbauer Christoph Grefe. Er sagt: „Ich werde nach der Planung Anfang 2011 mit dem Umbau beginnen. Eigentlich werden Orgeln alle 30 Jahre saniert, und deswegen wird es hier dringen Zeit. Die Renovierung, die Sinn macht, da eine neue Orgel 1,5 Millionen Euro kosten würde, wird etwa ein halbes Jahr dauern. So kann wahrscheinlich im Sommer 2011 das erste Mal wieder gespielt werden.“

Darauf freut sich bereits Christof Pannes, der sich „einen volleren, runden Klang“ vom neuen Musikinstrument verspricht. Durch die neue Technik und vier zusätzliche Register könne man dann perfekt den Gottesdienst begleiten und auch Konzerte geben. Pannes betont: „Dann haben wir hier in St. Jakobi einen wunderbaren barocken und mit der neuen Orgel in der Heiligen-Engeln-Kirche einen englisch-romantischen Klang. Damit können wir in Peine tolle Konzerte anbieten.“

Doch bis dahin muss sich der Organist mit der kleinen Orgel nahe des Altarraums begnügen und darf von einer musikalisch-rosigen Zukunft träumen.

tk

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