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Bahnhof: RBB könnte Bahnfahrkarten verkaufen

Peine Bahnhof: RBB könnte Bahnfahrkarten verkaufen

Peine. Wegen der Vergabe der regionalen Bahnstrecke Braunschweig - Rheine an die Westfalenbahn schließt die Deutsche Bahn zum Jahresende ihren Fahrkartenschalter im Peiner Bahnhof. Zuletzt gab es von mehreren Seiten massive Kritik an der Entscheidung. 

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Die Bahn will ihren Fahrkartenschalter in Peine schließen.

Der CDU-Stadtverband will heute eine Liste mit 500 Unterschriften gegen die Schließung an Bürgermeister Michael Kessler übergeben. Hinter den Kulissen wird allerdings bereits an einer viel versprechenden Lösung gearbeitet.

Wie Kessler auf Anfrage der PAZ erklärte, will die Stadt die Bahn dazu bewegen, den Verkauf von Fernverkehrstickets (bisher im DB-Reisezentrum) an die Regionalbus Braunschweig GmbH zu übertragen, die bereits einen Schalter im Bahnhof betreibt. Wichtig seien dabei „annehmbare Konditionen“. Der Verkauf müsse sich für den Verkäufer lohnen, sonst macht er es nicht, sagte Kessler.

Hintergrund ist: Den Verkauf von Nahverkehrsfahrscheinen organisiert künftig der neue Betreiber der Strecke Braunschweig - Rheine, die Westfalenbahn. Sie lässt dafür neue Automaten an den Bahnhöfen aufstellen. Die Bahn hatte bereist vor einigen Wochen angekündigt, dass sich wegen der Neuvergabe der Strecke für den Verkauf von Fernverkehrsfahrkarten separate DB-Reisezentren nicht mehr lohnten.

Dafür sollen eigens DB-Fahrkartenautomaten aufgestellt, an denen nach den Wettbewerbsregeln keine Nahverkehrsfahrkarten für Niedersachsen, wohl aber in benachbarte Bundesländer verkauft werden dürfen, erklärte die Bahn.

Verhandlungen darüber, dass die DB oder die Westfalenbahn den gesamten Fahrkartenverkauf in die Hand nimmt, waren an unterschiedlichen Provisionsvorstellungen gescheitert. Kritik an der Schließung der DB-Fahrgastzentren gibt es auch von den Bürgermeistern in Meppen, Lingen und Papenburg. „Wir kritisieren diese Entwicklung aufs Schärfste“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Insbesondere für die ältere Generation, aber auch für die Reisenden, die nur selten mit der Bahn unterwegs sind, sei ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort immens wichtig. Gerade in den stärker frequentierten Städten fange komfortables Bahnreisen bereits beim Ticketkauf an.

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Peine
Bürgermeister Michael Kessler (2.v.l.) nimmt die Unterschriften von CDU-Stadtverbands-Chef Andreas Meier (2.v.r.), Horst Horrmann (r.) und Thorge Karnick entgegen.

Peine. Eine Liste mit 653 Unterschriften für den Erhalt des Reisezentrums im Peiner Bahnhof hat der CDU-Stadtverband heute Vormittag im Rathaus an Bürgermeister Michael Kessler übergeben. „Uns ist klar, dass das alleine nicht ausreicht, um etwas zu bewirken“, sagte CDU-Chef Andreas Meier.

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