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Bagger rückte an: Abbruch des alten Kreishaus-Nebengebäudes gestartet

Peine Bagger rückte an: Abbruch des alten Kreishaus-Nebengebäudes gestartet

Auftakt für den Schlussakt: Am Montag rollte schweres Gerät an, um mit dem Abriss des Kreishaus-Nebengebäudes zu beginnen. Der große Bagger ist mit einer Schere statt einer Schaufel ausgerüstet, um die einzelnen Bauteile abzureißen.

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Schweres Arbeitsgerät: Die Wände und Decken werden Stück für Stück abgetragen, das Abbruchmaterial stürzt dabei aus Sicherheitsgründen in das Gebäudeinnere.

Quelle: im

„Der eigentliche Abbruch erfolgt, indem die Wände und Decken Stück für Stück abgetragen werden“, sagte Kreissprecherin Katja Schröder. „Das Abbruchmaterial wird dabei aus Sicherheitsgründen in das Gebäudeinnere stürzen.“ Damit soll auch die Unversehrtheit des Außenbereiches gewährleistet werden.

Anfang Januar haben die Arbeiten zum Abbruch des durch einen Brand kontaminierten Kreishaus-Nebengebäudes begonnen (PAZ berichtete). Zunächst wurde das kontaminierte Material ausgeräumt und das Gebäude dann von einem Bauchemiker „freigemessen“. Damit sollte sichergestellt werden, dass bei den Abbrucharbeiten keine gefährlichen Stoffe freigesetzt werden.

„Das kontaminierte Material wurde fachgerecht auf einer entsprechend dafür zugelassenen Deponie entsorgt“, erklärte Schröder. „Der nun noch verbleibende, nicht kontaminierte Bauschutt wird in einer Brechanlage zerkleinert und in den Keller verfüllt.“ Die Kosten für den Abriss und die Entsorgung betragen insgesamt rund 160 000 Euro

Später sollen das Areal mit Mutterboden eingeebnet und Rollrasen verlegt werden, damit kein Krater bis zum geplanten Baubeginn des neuen Gebäudes im Herbst bleibt.

Der Neubau soll insgesamt 3,6 Millionen Euro kosten und neben einem Multifunktionsraum für Konferenzen, Besprechungen und Sitzungen des Kreistages auch 66 Arbeitsplätze fassen. Die Büros - weitestgehend in Containern - sind zurzeit über das ganze Stadtgebiet verteilt.

jti

INFO

Brandanschlag beschädigte Gebäude

Das alte Kreishaus-Nebengebäude stammt aus den 1950er-Jahren. Das Gebäude war bei einem Brandanschlag auf die Ausländerbehörde im Januar 2011 so stark beschädigt worden, dass es nicht mehr zu retten war. Obwohl schon länger geplant ist, dass ein neues Gebäude errichtet werden soll – auch um neue Büroräume für in Container ausgelagerte Arbeitsplätze zu schaffen – gerät der Neubau immer wieder in die Kritik.

Bei dem Brand hatten sich gefährliche Dämpfe entwickelt, die sich im gesamten Gebäude abgesetzt hatten. Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen Brandstiftung auf. Fest steht, dass in jener Nacht Einbrecher im Gebäude waren. Bei dem Feuer wurden Akten der Ausländerbehörde vernichtet. Obwohl die Polizei viele Spuren verfolgte, hat sie bis heute den entscheidenden Hinweis auf die Täter nicht bekommen.

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