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Bäcker, Friseure und Co.: Prüflinge wurden freigesprochen bei feierlicher Zeugnisübergabe

Peine Bäcker, Friseure und Co.: Prüflinge wurden freigesprochen bei feierlicher Zeugnisübergabe

Stederdorf. Feierliche Stimmung herrschte gestern im Hotel Schönau in Stederdorf: 45 Gesellen, Gesellinnen und Fachverkäuferinnen bekamen ihre Zeugnisse überreicht und wurden damit freigesprochen von ihrem Ausbildungsvertrag und gleichzeitig in ihren Berufsstand aufgenommen.

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Kreishandwerksmeister Lutz Seidel hielt die Begrüßungsrede bei der Freisprechung der Prüflinge im Hotel Schönau.

Quelle: im

Vertreter aus der Kreishandwerkerschaft, Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stadte, aus der Verwaltung und den Berufsbildenden Schulen Peine (BBS) gratulierten den jungen Handwerkern zu ihren bestandenen Prüfungen.

Frischgebackene Elektriker und von ihrem Handwerk schier elektrisierte Bäcker werden nun ins Berufsleben einsteigen. Freigesprochen wurden darüber hinaus Fleischer, Friseurinnen, Dachdecker, Maler und Lackierer sowie Tischler und Fachverkäuferinnen.

Dass die Lage für Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt besondere Beachtung erfahre, erläuterte Peines stellvertretender Bürgermeister Ewald Werthmann in seinem Grußwort. Nicht jedoch, bevor er die besten Wünsche von Bürgermeister Michael Kessler überbracht hatte, der selbst nicht hatte dabei sein können. „Die Übernahme von fertig ausgebildeten Jugendlichen in unbefristete Verträge hat ihre Selbstverständlichkeit längst verloren“, so Werthmann. Erfreulicherweise habe Deutschland EU-weit die niedrigste Quote bei der Jugendarbeitslosigkeit. Umso wichtiger sei das in der Ausbildung erworbene Wissen. Damit könnten sich die Prüflinge in der Arbeitswelt behaupten. „Möglicherweise haben Sie vom Lernen und Entdecken jedoch noch gar nicht genug?“, spornte Werthmann an zu regelmäßiger Fortbildung oder gar beruflichem Erfahrungssammeln im Ausland. „Kein Handwerk ohne Lehrzeit“, zitierte Werthmann den französischen Gelehrten und Schriftsteller Charles de Secondat. Dieser war schon im 17. Jahrhundert auf diese Erkenntnis gestoßen. „Seien Sie sich bewusst, dass Sie eine große Herausforderung des Lebens erfolgreich gemeistert haben“, sagte Werthmann eindringlich.

Wie auch der stellvertretende Bürgermeister griff Kreishandwerksmeister Lutz Seidel in seiner Ansprache auf bekannte Worte zurück. Was er den Absolventen mit auf den Weg gab, war Johann Wolfgang von Goethes „Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es jetzt“.

Weitere Worte folgten vom Präsidenten der Handwerkskammer Rolf Schneider und BBS-Direktorin Heike Bickmann. Gast bei der Feierlichkeit war zudem Landrat Franz Einhaus.

Ein Gruppenbild der 45 Freigesprochenen erscheint in der morgigen Ausgabe der PAZ in einer Sonderveröffentlichung.

ck

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