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Bad-Debatte: „Totschlag-Argument“

Hallenbad Gunzelinstraße Bad-Debatte: „Totschlag-Argument“

Erstaunen im Peiner Rathaus: Die Grünen fordern in einem Protestschreiben, dass das Hallenbad an der Gunzelinstraße modernisiert werden soll. Die Stadtwerke hatten sich jedoch bereits vor Wochen aus Kostengründen auf einen Bad-Standort festgelegt: den Neustadtmühlendamm.

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Quelle: Junker

Peine .Grünen-Fraktionsvorsitzender Günter A. Miehe stellt folgende Frage: „Warum wird für die Neuordnung der Peiner Bäderlandschaft durch die Stadtwerke die Renovierung und Modernisierung des Stadtbades an der Gunzelinstraße nicht mehr in Betracht gezogen?“

Die Stadtwerke hatten bereits im November 2009 eine Umfrage gestartet: Demnach wünschen sich die Peiner zu etwa 80 Prozent den Neubau eines Hallenbades nahe des Freibades Neustadtmühlendamm. Das bisherige, alte Hallenbad an der Gunzelinstraße soll aus Kostengründen geschlossen werden.

Die oppositionellen Grünen würden dem laut Miehe nur zustimmen, wenn auch die Bad-Variante Gunzelinstraße zur Debatte stehe. Die Verwaltung der Stadtwerke solle sie planerisch durchrechnen, „anstatt mit dem Totschlag-Argument ,zu teuer‘ nur zwei Möglichkeiten in Betracht zu ziehen“.

Der bisherige Standort sei großartig für das Schulschwimmen geeignet. Von fünf Schulen aus könne man dieses Bad zu Fuß erreichen – vom Silberkampgymnasium, der Gunzelin-Realschule, der Bodenstedtschule, der Pestalozzischule und der Eichendorffschule. Das spare Transportkosten.

Bürgermeister Michael Kessler (SPD) ist erstaunt über den späten Protest. Er sagt: „Auch den Grünen kann eigentlich nicht entgangen sein, dass es ein Gutachten zur Situation der Bäder in Peine gegeben hat. Aus diesem Gutachten geht klar hervor, dass sich zwei Bäder-Standorte auf Dauer nicht rechnen und dass zudem das Hallenbad in den nächsten Jahren einen sehr hohen Renovierungsbedarf hat.“ Die Grünen seien im Aufsichtsrat der Stadtwerke vertreten und hätten daher alle Informationen erhalten.

Der Aufsichtsrat habe die einstimmige Entscheidung getroffen, den Bäder-Standort am Neustadtmühlendamm zu konzentrieren. „Damit steht der Standort Gunzelin nicht mehr zur Debatte“, betont Kessler.

Und was die Erreichbarkeit angehe, „so ist für viele in der Stadt das Bad am Neustadtmühlendamm sogar besser zu erreichen als das alte Hallenbad“. Und auch der Transport der Schüler dorthin sei nur unwesentlich teurer“.

tk

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