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Baas fordert: „Kommunen bei Krippenplätzen nachhaltig unterstützen“

Krippenplätze Baas fordert: „Kommunen bei Krippenplätzen nachhaltig unterstützen“

Das Land braucht mehr Betreuungsplätze für Kleinkinder. „Die Nachfrage nach Krippenplätzen hat in den letzten Monaten weiter rasant angezogen. Die jetzt angekündigten Förderzusagen von Bund und Land sind ein wichtiges und richtiges Signal.

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Begehrte Betreuung: Die Nachfrage nach Krippenplätzen nimmt weiter rasant zu.

Quelle: Martin Steiner

Kreis Peine. Es gilt jedoch, die Kommunen mit den Folgekosten nicht weiter allein zu lassen. Hier ist dauerhaft ein verlässliches Engagement des Landes gefragt, das die Kommunen bei den Krippenplätzen nachhaltig unterstützt“, fordert Hans-Hermann Baas (SPD), Vorsitzender der Kreisabteilung Peine im Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund. Eine anteilig deutlich höhere Beteiligung an den Personalkosten etwa sei ein gangbarer Weg.

Die Kommunen widmeten sich intensiv dem Ausbau der Krippenplätze, erklärt Baas: „Die Nachfrage nach qualifizierten Plätzen ist weiter sehr groß, auch bei uns im ländlichen Raum. Unsere Kommunen wollen gute Betreuungsangebote schaffen und setzen hier klare Prioritäten, gelangen aber auch finanziell an ihre Grenzen.“

Somit würden die Planungen des Landes, 9000 Krippenplätze zu fördern, begrüßt. Auch der Bund hat 1,1 Milliarden Euro bis 2020 in Aussicht gestellt. „Das hört sich zunächst mal gut an, allerdings werden damit die Kommunen nicht nachhaltig für die Erbringung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe entlastet“, betont Baas.

In der Regel würden diese Mittel als Investitionszuschuss gewährt. „Die Folgekosten blenden diese Modelle leider nach wie vor aus. Gerade hier laufen bei den Kommunen hohe Summen auf, und es besteht dringend Nachholbedarf seitens des Landes“, so der Lengeder Ex-Bürgermeister. Die kommunalen Träger würden einen wichtigen Beitrag zu der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der frühkindlichen Betreuung und Förderung leisten. „Unsere Kommunen bringen sich hier mit viel Herzblut und Einsatz für ihre Einwohner vor Ort ein. Dieses Engagement muss finanziell ausgeglichen werden, und zwar vom Kostenverursacher, also der Gesellschaft, und damit aus Steuermitteln des Staats. Das sind wir den Trägern und den Familien schuldig, die zu Recht ein gutes und bezahlbares Angebot vor Ort einfordern“, bekräftigt Baas.

jti

Kita: Kosten in Millionenhöhe

In den Kommunen müssten nicht nur ausreichend Plätze gemäß dem gesetzlichen Anspruch eingerichtet und zusätzliche Plätze für kurzfristige Anmeldungen vorgehalten werden, auch die dritte Fachkraft je Gruppe fordere einen höheren finanziellen Aufwand für die kommunalen Haushalte: Eine sechsstellige Summe pro Kita-Gruppe und Jahr müsse man ansetzen, rechnet Hans-Hermann Baas vor.

„Mit gut 130 000 Euro kann man bei uns pro Gruppe rechnen. So kommen auch auf kleinere Gemeinden schnell Folgekosten in Millionenhöhe zu - und das Jahr für Jahr.“ Personalkostensteigerungen seien zudem zu erwarten, steigende Ausgaben vorprogrammiert. „Ein Krippenplatz kostet etwa 1000 Euro im Monat, ein Kindergartenplatz 750 Euro - Kosten, die nicht mehr nur von den Kommunen und Familien getragen werden können. Wir erwarten hier schnelle und dauerhafte Entlastung durch das Land“, fordert Baas.

jti

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