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Automobilzulieferer gerettet: 105 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Peine Automobilzulieferer gerettet: 105 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Peine. Der Automobil-Zulieferbetrieb der FPK Lightweight Technologies am Lehmkuhlenweg in Peine ist gerettet. „Wir haben einen strategischen Investor gefunden, der den Betrieb in vollem Umfang fortführt und das Werk in Peine übernimmt. Damit bleiben der Standort und 105 Arbeitsplätze erhalten“, teilte Insolvenzverwalter Tobias Hoefer von der Kanzlei Hoefer/Schmidt-Thieme gestern mit.

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Aufatmen in der FPK-Firmenzentrale am Lehmkuhlenweg: Der Automobilzuliefer-Betrieb und der Großteil der Arbeitsplätze konnten gerettet werden.

Quelle: A

Demnach erwirbt die IMR Deutschland GmbH, eine Tochter der italienischen IMR Industries Gruppe, das gesamte Betriebsvermögen inklusive der Immobilie. Der Gläubigerausschuss hat dem Kaufvertrag bereits einstimmig zugestimmt.

„Der Kauf der Immobilie ist auch ein Ausdruck des langfristigen Interesses des Investors. Wir haben damit insgesamt unsere Ziele – Sicherung des Standortes, weitgehender Erhalt der Arbeitsplätze, ein gutes Ergebnis für die Gläubiger – erreicht. Dies war jedoch nur mit der vollen Unterstützung unserer Kunden, der Mitarbeiter, des Betriebsrats und auch der Gewerkschaft möglich, mit denen zusammen das Fortführungskonzept und ein Sanierungstarifvertrag entwickelt wurden“, betonte Hoefer.

Von den 125 Mitarbeitern im Werk Peine können 20 nicht weiter beschäftigt werden, wobei auch auslaufende Verträge nicht verlängert wurden. Diese Mitarbeiter können für zwölf Monate in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft wechseln. Für die übrigen Beschäftigten wurde im Rahmen eines Sanierungstarifvertrages unter Beteiligung der Gewerkschaft IGBCE eine Standortsicherungsvereinbarung abgeschlossen.

In Peine werden für Automobilhersteller leichtgewichtige strukturelle und aero-dynamische Bauteile aus Verbundstoffen hergestellt. Besondere Kompetenz besitzt das Werk bei Lösungen für leichtere Fahrzeuge. Die IMR-Gruppe bietet nach eigenen Angaben Dienstleistungen und Produkte für die renommiertesten Automobilhersteller der Welt an, darunter Maserati und Ferrari. Sie hat rund 1200 Mitarbeiter und verfügt über sechs Werke in Norditalien, Spanien und Süddeutschland.

 jti

INFO

Insolvenzantrag Anfang Februar

Die FPK Lightweight Technologies Deutschland GmbH hatte Anfang Februar 2014 Insolvenzantrag gestellt. Das Werk in Peine war erst 2010 aus der Insolvenz er Aksys-Gruppe heraus von der FPK-Gruppe übernommen worden. Zuletzt setzte das Unternehmen 21 Millionen Euro um.

jti

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