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Autoaufbrüche in Stederdorf: Täter schlugen mehrmals zu

Stederdorf Autoaufbrüche in Stederdorf: Täter schlugen mehrmals zu

Stederdorf. Während Trauerfeiern schlagen die Diebe zu: Auf dem Parkplatz des Stederdorfer Friedhofs kam es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Autoaufbrüchen. Innerhalb von Minuten rauben die Täter die Wagen aus.

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Barbara Kamps und Hans Rothe sind erschüttert über die Auto-Aufbrüche am Stederdorfer Friedhof in den vergangenen Wochen.

Quelle: in

Eine der Betroffenen ist eine Frau aus Stederdorf. Namentlich möchte sie nicht genannt werden. Ihr wurde die EC-Karte aus dem aufgebrochenen Auto gestohlen. „Ich habe sofort die Karte sperren lassen. Doch die kurze Zeit, die ich auf dem Friedhof war, nutzte der Täter, um in der Peiner Kreissparkasse mein Konto abzuräumen“, erklärt sie. Zwei andere Opfer hatten Glück im Unglück: Zwar wurden Dokumente und ein Handy entwendet. Doch Geld ergaunerten die Diebe nicht. „Die EC-Karte hatte ich zu Hause vergessen“, sagt eine Bestohlene. „Ich parke jedenfalls jetzt nicht mehr auf dem Parkplatz, sondern nur noch an der Straße“, sagen sie verunsichert.

„Schlimm ist das“, sagt Barbara Kamps von der Friedhofsverwaltung. „Wir können nur spekulieren, wie die Täter den Parkplatz auskundschaften“, sagt sie. Die vier Aufbrüche, die innerhalb eines Monats passiert sind, geschahen am helllichten Tag. Alle Opfer waren innerhalb einer Stunde zu ihrem Wagen zurückgekehrt. Der Friedhof liegt am Ortsausgang in Richtung Mödesse und ist daher auch unmittelbar an die A2 angebunden.

Ob der oder die Täter dorthin flüchteten, kann Kamps nur vermuten. „Letzte Woche haben wir ein fremdes Auto hier mit quietschenden Reifen davonrasen sehen, als der Fahrer uns entdeckte“, erzählt Kamps. „Wir haben das hier im Blick und wollen die Leute warnen.“

Auch Hans Rothe, Vorsitzender des Friedhofsausschusses, macht sich Gedanken über dieses Problem. „Wir wollen jetzt erst einmal ein großes Plakat hier in den Schaukasten hängen, dass die Besucher daran erinnert, nichts im Wagen sichtbar liegen zu lassen“, sagt er.

Die Polizei ist informiert. Seit einigen Wochen ist aber Ruhe eingekehrt und es kam zu keinen weiteren Aufbrüchen. Polizeisprecher Stefan Rinke rät: „Nichts im Auto liegen lassen und abschließen.“

in

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