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Austernfischer brüteten auf Schuldach

Peine Austernfischer brüteten auf Schuldach

Peine. Große Freude bei Peines Vogelfreunden! Die bekannten Austernfischer, die jedes Jahr zur Brutzeit das Gymnasium am Silberkamp anfliegen, haben vier Küken durchgebracht.

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Proteinreiche Mahlzeit: Günter Kruppa füttert die Austernfischer auf dem Schuldach des Gymnasiums mit Mehlwürmern. Der Naturschutzbund hat die Küken derweil beringt.

Quelle: A/ oh

„Es ist sehr selten, dass gleich vier Eier gelegt werden. Dass diese sogar ausgebrütet und die Küken erfolgreich aufgezogen werden konnten, ist etwas ganz Besonderes“, sagt der Peiner Günter Kruppa, der die Tiere in jedem Jahr beobachtet und pflegt.

„Ich freue mich sehr, dass alle vier Küken durchgekommen sind und nun in die Freiheit entlassen werden konnten“, sagt Kruppa. „Aber ohne Unterstützung durch uns Menschen hätte das wohl nicht geklappt.“ Als ehemaliger Hausmeister des Silberkamps kennt er die Tiere ganz genau. Bereits seit 1999 kommt das Vogelpaar jedes Jahr nach Peine, um auf dem Schul-dach des Gymnasiums zu brüten - Kruppa war von Anfang an dabei. Er stellt Wasser bereit, verfüttert Mehlwürmer und achtet auf das Nest.

Am 13. März haben die Austernfischer, die normalerweise an der Nordseeküste zu Hause sind, in diesem Jahr Peine angeflogen (PAZ berichtete). „Nach der Brutplatzsuche im Kiesbett des Daches hat das Weibchen vier Eier gelegt“, schildert Kruppa. „Anschließend hat das Paar 26 Tage lang gebrütet.“ Vom 8. bis 11. Mai sind die vier Jungtiere geschlüpft. Kruppa hat dann gemeinsam mit Bernd Hermenau vom Naturschutzbund Braunschweig die Vögel mit Ringen der Vogelwarte Helgoland und Hiddensee versehen und vom Dach der Schule auf den Sportplatz am Silberkamp gebracht. „Der Weg dorthin ist zu gefährlich“, sagt Kruppa. „Das Dach ist hoch, und es gilt eine Straße zu überqueren.“

Auf der Rasenfläche haben die kleinen dann - ganz wie es sich auf einem Sportplatz gehört - kräftig das Fliegen geübt. „Sie haben es immer mal fünf Meter hoch geschafft, anschließend haben sie sich auf dem Rasen ausgeruht“, erzählt Kruppa, der die Tiere täglich aus der Ferne beobachtet. Nach 40 Tagen haben es die Kleinen geschafft: Die Küken haben ebenso wie ihre Eltern den Sportplatz verlassen, um ihre Heimat an der See anzufliegen. „Es ist schon Wehmut dabei“, gibt Kruppa zu. „Aber ich bin froh, wenn alles gut geht und ich freue mich auf eine Wiedersehen im nächsten Jahr."

ju

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