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Austauschschülerinnen erleben Weihnachten

Peine Austauschschülerinnen erleben Weihnachten

Im Peiner Land sind gerade die 17-jährige Annalisa Girotto aus Italien, die 18-jährige Aryelle Haché aus Kanada, die 16-jährige Emma Rose Trautmann-Galloway und die 15-jährige Nancy Jones, beide aus den USA, zu Hause.

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Die Austauschschülerinnen (von links) Nancy Jones, Emma Rose Trautmann-Galloway, Annalisa Girotto und Aryelle Haché.

Quelle: bol

Peine. Sie verbringen hier ein Austauschjahr und sind schon rund vier Monate da. Die PAZ traf sich mit den jungen Globetrottern auf ein Gespräch. Wie erlebt man Weihnachten in einem anderen Land? Welche Unterschiede gibt es? Gibt es Heimweh?

„Ja, schon ein bisschen“, sagte Emma Rose und bekam Bestätigung von Nancy. „Aber wir leben in tollen Familien und die helfen, das Heimweh zu vergessen. Es überwiegt die Neugier, wie das Weihnachtsfest hier gefeiert wird.“ Begeistert sind alle vier, wie früh in Deutschland mit der Weihnachtsstimmung angefangen wird. „In den USA kauft man den Weihnachtsbaum am zweiten Advent“, erklärte Emma Rose, deren Mutter Spanisch-Lehrerin ist und die bereits ein Jahr in Spanien gelebt hat.

Unterschiede gibt es auch beim Tannenbaum. „In Italien wird dieser viel früher geschmückt“, plauderte Annalisa, „und selbstgemachte Adventskalender gibt es nicht. Nur mit Schokolade gefüllte, für die Kinder.“ Alle vier waren sich einig, dass sie die deutschen Traditionen mögen. „Ich habe einen tollen Adventskalender mit Tee bekommen“, sagte Nancy, und Annalisa freute sich sehr über einen gefüllten Stiefel zu Nikolaus. „Das gibt es bei uns in Italien gar nicht.“

Besonders angetan haben es den Mädchen die deutschen Weihnachtsmärkte. „Die sind in den USA sehr berühmt. Die Familie ist richtig neidisch, dass ich das jetzt alles erleben darf. In den USA gibt es so etwas nicht“, verriet Nancy. Besucht wurden neben Peine schon die Weihnachtsmärkte in Braunschweig, Celle, Goslar, Wolfenbüttel und Hannover, aber auch die kleineren im Peiner Land.

Inzwischen haben sich die Austauschschülerinnen gut eingelebt. Der Anfang war etwas holprig, berichten sie. „Es war schon schwer, in so eine Klassengemeinschaft reinzukommen, aber jetzt sind wir voll integriert“, erklärte Emma Rose. „Wir haben ein Sprichwort gehört: ,Deutsche sind wie Kürbisse, Amerikaner wie Pfirsiche. Deutsche sind außen hart und innen weich und das stimmt irgendwie,. Wir haben inzwischen tolle Freunde gefunden.“

Im Gespräch wurde deutlich: Die Vier fühlen sich hier richtig wohl. Sie unternehmen mit ihren Gastfamilien viel und werden sicher auch die Weihnachtstage ohne großes Heimweh verbringen.

„Es gibt hier so viel zu entdecken. Deutschland ist einfach toll. Peine ist zwar keine Weltstadt, aber wir haben Glück mit unseren Gastfamilien. Das hätten wir vielleicht in München oder Berlin nicht gehabt,“ sagte Annalisa abschließend.

bol

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