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Ausstellung zeigt Vielfältigkeit der Religionen

Kreismuseum Peine Ausstellung zeigt Vielfältigkeit der Religionen

Viele Gesichter, viele Religionen: Eröffnet wurde am Sonntag im Kreismuseum die Wanderausstellung „Religramme - Gesichter der Religionen“

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Eröffneten die Ausstellung (v.l.): Dr. Volker Menke, Professor Dr. Wolfgang Reinbold, Henning Heiß und Dr. Ulrika Evers.

Quelle: nic

Peine. Besucher bekamen schnell einen Eindruck davon, wie bunt und abwechslungsreich die Welt des Glaubens sein kann. 20 Menschen gaben in Interviews Auskunft über ihre Religionen und auch darüber, wie sie ganz persönlich ihren Glauben im Alltag leben.

„Die Ausstellung hebt das verbindende und gemeinsame Element der Religionen hervor, auch wenn es zwischen den einzelnen Glaubensrichtungen Trennwände und Konflikte gibt“, sagte der Erste Kreisrat Henning Heiß zur Begrüßung. Superintendent Dr. Volker Menke griff diesen Gedanken auf und plädierte für ein friedvolles Miteinander. „Druck, Zwang und Gewalt darf es nicht geben. Jeder versteht ganz persönlich etwas anderes unter Religion. Die eine Wahrheit hat aber vermutlich niemand“, sagte er.

Kurator Professor Dr. Wolfgang Reinbold, bei der Landeskirche für das Arbeitsfeld Kirche und Islam verantwortlich, führte in die Ausstellung ein. Vor acht Jahren gab es bereits Ideen, viele verschiedene Religionen darzustellen. „Früher war man hier in Niedersachsen ja entweder katholisch oder evangelisch. Heute ist es normal, dass fast jeder Muslime oder Jesiden kennt. Hinter Namen wie Myriam Abdel Rahman Sherif oder Balsubramanian Ramani verbergen sich tatsächlich deutsche Staatsbürger“, sagte Reinbold.

Je vielfältiger und bunter die Welt der Religionen werde, umso wichtiger sei es, einander kennenzulernen. So forderte er insbesondere Schulklassen auf, die Ausstellung zu besuchen.

Dr. Ulrika Evers, Leiterin des Kreismuseums, wies abschließend noch auf zwei Kunstwerke hin, die die Ausstellung ergänzten. Schüler der Wallschule hatten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nahid Talebi einen Friedensengel und eine Milchkuh modelliert.

Die Ausstellung ist bis zum 5. März im Kreismuseum zu sehen. Informationen im Internet unter www.gesichter-der-religionen.de

nic

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