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Ausstellung zeigt Schätze, die sonst nicht zu sehen sind

Peine Ausstellung zeigt Schätze, die sonst nicht zu sehen sind

„Die Kunst des Glaubens. Schätze der Katholischen Kirche in Peine und Edmissen“ lautet der Titel einer Ausstellung, die am Sonntag, 28. September, um 11.30 Uhr im Peiner Kreismuseum eröffnet wird. Ein Besuch lohnt sich wirklich, „denn es werden Schätze präsentiert, die sonst nicht zu sehen sind“, verspricht Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers. „Die Ausstellung zeigt, was für Schätze Peine hat und gehabt hat.“

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Freuen sich auf viele Besucher (v.l.): Museumshandwerker Andreas Schaperdoth, Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers und Kurator Dr. Stefan Bölke vor Gewändern.

Quelle: jti

Peine. Die Ausstellung ist der Peiner Beitrag der katholischen Kirche „Zu den heiligen Engeln“ zum 1200-jährigen Bestehen des Bistums Hildesheim. Gestern gaben Evers und Ausstellungs-Kurator Dr. Stefan Bölke einen Vorgeschmack darauf. Ideengeber war der scheidende Pfarrer Thomas Blumenberg. „Ohne ihn wäre dies alles nicht möglich gewesen“, betonen beide.

Der Anfang der Schau beleuchtet die Kapuziner, die im 17. Jahrhundert ins evangelische Peine kamen, „um die Peiner wieder für den katholischen Glauben zu gewinnen“, erläuterte Bölke, der mit seiner Frau Stafanie bereits etliche und viel beachtete Ausstellungen gestaltete. Die Mönche seien von der gesamten Bevölkerung mit offenen Armen empfangen worden. „Die Fronleichnamsprozessionen waren ein Ereignis für die ganze Stadt“, sagt Bölke.

So werden auch Gegenstände gezeigt, die zu den Prozessionen gehörten. Es sind kirchliche Textilien (Paramente) und liturgische Gegenstände wie Kelche und Monstranzen zu sehen.

Besondere Exponate sind unter anderem Fragmente eines barocken Altars, der 1960 nach Gebhardshagen (Salzgitter) abgegeben wurde. Auf ihm stand eine Marienfigur, die der Werler Madonna nachempfunden wurde. Blickfang ist auch ein Flügelaltar aus dem 17. Jahrhundert, der Ende des 19. Jahrhunderts an das bischöfliche Generalvikariat Hildesheim verkauft wurde und 1960 in die St. Magdalenenkirche kam. Etwas ganz spezielles wird Glaskunst der renommierten Künstlerin Josepha Gasch-Muche sein. Sie zeigt ein Lichtgewand. Zur Ausstellung wurde mit Hilfe des Fördervereins des Kreismuseums ein ausführlicher Katalog erstellt.

jti

• Die Ausstellung dauert bis zum 15. März 2015.

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