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Ausschuss besichtigte „Baustellen“ der Stadt

Peine Ausschuss besichtigte „Baustellen“ der Stadt

Peine. Die Stadt Peine investiert Millionen in Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Einen Überblick über die laufenden und teilweise schon abgeschlossenen Bauprojekte verschafften sich jetzt die Mitglieder des Ausschusses für Planung und öffentliche Sicherheit bei einer Rundfahrt durch die Stadt.

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Der städtische Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit besichtigte hier die Grundschule in der Südstadt.

Quelle: Michael Lieb

Deutlich wurde, dass die Stadt gerade im Bereich der Schulen große Anstrengungen unternimmt, um den hohen Anforderungen hinsichtlich Inklusion, Ganztagsbeschulung und Energieeinsparungen gerecht zu werden. Ein Paradebeispiel: Die Grundschule in der Südstadt.

Die energetische Sanierung der Grundschule in der Südstadt für rund 2,2 Millionen Euro inklusive moderner Fassadendämmung ist bereits abgeschlossen, eine Mensa wurde angebaut und sogenannte Rik-Räume für die inklusive Beschulung geschaffen. Ein besonderes Highlight: Der Musikraum hat eine große Flügeltür zur Aula ausgerichtet bekommen, sodass dieser direkt als „Bühne“ genutzt werden kann. Während der Sanierungsarbeiten waren einige Schulklassen ins ehemalige Werksgasthaus ausgelagert. Dort werden nun die letzten Vorbereitungen getroffen, um Flüchtlinge unterbringen zu können. Was an der Grundschule in der Südstadt noch ausstehe, sei die energetische Sanierung der Sporthalle für rund eine Million Euro, erläuterte der Leiter des städtischen Hochbauamts, Florian Hahn. Danach sei das Projekt abgeschlossen.

Insgesamt rund 4,2 Millionen Euro werden in die Sanierung der Hainwaldschule in Vöhrum investiert. Dort laufe derzeit der erste von zwei Bauabschnitten, erläuterte Projektleiter Tabio Klebe und zeigte den Ausschussmitgliedern einige der bereits neu entstandenen Räume, die sich allerdings noch im Rohbauzustand befinden. Auch in Vöhrum gehe es zum einen um energetische Sanierung, ergänzte Hahn, aber auch um Barrierefreiheit, Inklusion und Ganztagsbetrieb. Nach den Sommerferien soll der Bau der neuen Mensa starten. Dass die Stadt trotz allem auch sparsam ist, verdeutlichte Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey an einem neu entstandenen Nebenraum. Dafür seien zum Beispiel noch in gutem Zustand befindliche Fensterelemente aus dem Jahr 1998 wiederverwendet worden.

Beeindruckt waren die Ausschussmitglieder vom Baufortschritt der Flüchtlingsunterkünfte am Lehmkuhlenweg . In nur neun Monaten Bauzeit sind dort für rund 3,7 Millionen Euro fünf neue zweigeschossige Wohnheime für rund 100 Flüchtlinge hochgezogen worden. Wichtig sei der Stadt auch hier nachhaltiges Bauen gewesen, erläuterte Hahn. Ein Blockheizkraftwerk soll Wärme für die Häuser liefern. Nächste Woche starte der Innenausbau mit Elektroarbeiten, sodass die Gebäude demnächst bezugsfertig seien. Aktuell halte sich der Flüchtlingszustrom allerdings in Grenzen, erläuterte Stadtrat Friedhelm Seffer. Bei den Landesaufnahmestellen kämen derzeit kaum neue Flüchtlinge an. Diese Situation könne sich jedoch auch schnell wieder ändern, hieß es.

Zwar keine Baustelle im eigentlichen Sinne ist das Alte Rathaus , dennoch muss die Stadt dort offenbar baulich tätig werden, nachdem der letzte Mieter die Räume nicht vertragsgemäß hinterlassen habe, erläuterte Tarrey. Lose Kabel baumeln von der Decke und müssen neu verlegt werden, diffusionsdichte Anstriche, die schädlich für die historische Bausubstanz sind, müssen beseitigt werden: Die Stadt rechnet mit Kosten von bis zu 25 000 Euro, um das Gebäude wieder in ein vermietbaren Zustand zu bringen. Mit dem letzten Mieter habe man sich diesbezüglich bereits streitig auseinandergesetzt. Das I-Tüpfelchen: Der Pächter habe unter anderem sämtliche WC-Einrichtungsgegenstände wie die Toilettenschüsseln mitgenommen. Die Stadt Peine hofft nun, zeitnah einen neuen Pächter zu finden. Die bisherige Nachfrage lässt hoffen. Laut Harald Stolte, Leiter des Immobilienmanagements, habe es bislang 30 Kontakte zu Interessenten und zehn Besichtigungen gegeben. Aktuell gebe es drei potenzielle Pächter mit starkem Interesse.

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