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Ausgesetztes Rosenthaler Huhn hat endlich ein neues Zuhause

Schwicheldt Ausgesetztes Rosenthaler Huhn hat endlich ein neues Zuhause

Freiheit ist ein erstrebenswertes Gut, aber das kleine schwarze Huhn, das wochenlang an der Kirche in Rosenthal herumirrte, mag als Gruppentier seine Artgenossen doch schmerzlich vermisst haben (PAZ berichtete). Nun hat es wieder Kameradinnen, mit denen zusammen es nach Würmchen kratzen und Körner picken kann: Noch am selben Tag, als der Artikel in der PAZ erschien, fand es in der Hühnerherde von Olaf Mollus in Schwicheldt ein neues, artgerechtes Zuhause.

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Olaf Mollus und sein Huhn

Quelle: hui

Wie berichtet, hatte sich das Hühnchen im Bereich Elstertorstraße und Lindenbergstraße aufgehalten und verbarg sich im Gebüsch an der Kirche. Jutta Klink, die dem Tier täglich frisches Wasser und extra gekauftes Hühnerfutter hinstellte, hatte es eines morgens sogar auf der Bank in der Bushaltestelle sitzen sehen. Klink hatte schließlich die PAZ benachrichtigt, damit der rechtmäßige Besitzer sein Huhn zurückbekommen konnte.

Doch niemand meldete sich - bis auf Olaf Mollus. Der Hausmeister des Peiner Bahnhofs schickte Klink eine E-Mail mit dem Angebot, das Findelkind bei sich aufzunehmen, falls sich der Besitzer nicht melde. Auch Bilder über den großen Freilauf mit Rasen, Obstbäumen, einer Staub-Ecke für das obligatorische Sandbad und einem festen, gemauerten Stall, in dem sich seine zehn Hühner und der schöne Hahn abends freiwillig zum Schlafen begeben und sicher vor Fuchs und Marder sind, fügte er hinzu.

Klink kam aber nicht dazu, ihre Mails zu lesen und so fuhr Mallus nach einem Anruf direkt hin. Das Einfangen des flinken Huhns gestaltete sich langwieriger als erwartet, bis schließlich der Sohn von Klink einen großen Kescher über das Hühnchen werfen konnte.

Das schwarze Junghühnchen erholte sich erst einmal ganz allein im Stall von dem großen Schrecken - und auch von den Schrecknissen der ungewohnten Freiheit. „Der Hahn hat es gleich am nächsten Morgen wieder allein in den Stall geschickt“, erzählte Mallus. Mittlerweile ist es gut in die Mallus‘sche Hühnerhorde integriert, und der neue Besitzer schätzt, dass das Hühnermädchen eventuell jetzt im Oktober mit dem Eierlegen beginnen wird.

Die wilde Rosenthalerin teilt sich das große Gelände in Schwicheldt außer mit den Hühnern noch mit sechs Schweinen und anderen Findelkindern: Scheidungshund Toni, den nach der Trennung keiner mehr haben wollte, und vier Karpfen, die vor fünf Jahren in einem kleinen Plastikbehälter sich selbst und damit dem sicheren Tod überlassen waren. Sie haben einen großen Teich für sich allein.

hui

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