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Ausbildungs-Ass: Sonderpreis für Bäckerei Seidel

Peine Ausbildungs-Ass: Sonderpreis für Bäckerei Seidel

Peine. Die Bäckerei Seidel ist gestern als „Ausbildungs-Ass“ ausgezeichnet worden und erhielt in der Kategorie Handwerk den Sonderpreis im Bundeswirtschaftsministerium überreicht.

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Stolze Preisträger: Lutz Seidel (2. v.l.) und Andreas Höver (2.v.r.) bekamen den Sonderpreis Ausbildungs-Ass.

Quelle: Thomas Rosenthal

Der Grund für die Auszeichnung ist das ungewöhnliche Engagement des Unternehmens, das sich für einen Flüchtling aus dem Sudan einsetzt.

Für den Förderpreis der Wirtschaftsjunioren hatte Seidel-Geschäftsführer Andreas Höver das Projekt um den Sundanesen Adam Belo eingereicht (PAZ berichtete), was die Jury auch zu würdigen wusste. Die Juroren - Vertreter der Wirtschafsjunioren, der Junioren des Handwerks, der Deutschen Industrie- und Handelskammer, des Bundeswirtschaftsministeriums und dem Wirtschaftskurier - hatten aus insgesamt 170 Bewerbungen die Finalisten auszuwählen.

Große Freude herrschte bei Höver und dem geschäftsführenden Gesellschafter Lutz Seidel schon als im Oktober die Einladung nach Berlin erfolgte. Mit dem Ausbildungs-Ass werden Unternehmen und Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung und Förderung von Jugendlichen einsetzen. Der Preis wird in drei Kategorien (Handwerk, Industrie-Handel-Dienstleistungen und Ausbildungsinitiativen) vergeben und ist mit insgesamt 15 000 Euro dotiert. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie übernommen.

Der Sonderpreis, den die Seidel Qualitätsbackwaren GmbH gewonnen hat, ist nicht mit einem Preisgeld verbunden. Allerdings konnten Seidel und Höver in Berlin eine Urkunde entgegen nehmen.

Beeindruckt hat die Jury, dass die Bäckerei dem Flüchtling nicht nur eine Einstiegsqualifizierung ermöglicht, mit dem Ziel, ihn ab 2016 auch auszubilden, sondern dazu auch die Kosten übernimmt, die üblicherweise von Arbeitsamt oder dem zuständigen Landkreis getragen werden.

pif

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