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Ausbau der Friedrichstraße beschlossen und grünes Licht für Seniorenheim

Peine Ausbau der Friedrichstraße beschlossen und grünes Licht für Seniorenheim

Die Friedrichstraße in der Peiner Südstadt soll wie geplant mit Unterstützung aus der Städtebauförderung für rund 900 000 Euro ausgebaut werden. Das hat der Rat der Stadt Peine in seiner Sitzung gestern Abend einstimmig beschlossen. Massive Kritik gab es dennoch aus den Reihen der CDU: Dr. Ingo Reinhardt monierte, dass die so genannte Belastungsklasse für die Straße viel zu hoch dimensioniert sei und dadurch unnötig Mehrkosten entstünden. Die Stadtverwaltung und die Rats-Mehrheit setzten dagegen auf die Sicherheitsvariante.

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Soll im kommenden Jahr für 900 000 Euro ausgebaut werden: Die Friedrichstraße in der Peiner Südstadt.

Quelle: mic

„Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso für die Friedrichstraße, die eine reine Wohnstraße ist, ein Standard gewählt wurde, der eigentlich bei stark frequentierten Fernstraßen üblich ist“, kritisierte Ratsherr Reinhardt, der selbst Straßenbauexperte ist. Die seiner Auffassung nach „überdimensionierte Asphaltbinderschicht“ verursache unnötige Mehrkosten von bis zu 20 000 Euro. Der Garbenweg in Vöhrum sei dagegen völlig unterdimensioniert ausgebaut worden. Christoph Plett beantragte schließlich für die CDU, die Friedrichstraße in der Belastungsklasse 1,8 statt in 3,2 auszubauen, das wurde von der Ratsmehrheit jedoch abgelehnt.

Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey entgegnete, dass die Anforderungen an die Friedrichstraße hoch seien, weil durch den künftig engeren Straßenzuschnitt ein starker Spurverkehr zu erwarten sei. Die in der Vorlage empfohlene Belastungsklasse sei absolut regelkonform. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2015 beginnen und voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Von den Kosten in Höhe von rund 900 000 Euro übernehmen Bund und Land zwei Drittel.

- Mit ihrem Antrag auf eine Umfrage über den Bedarf an neuen Baugrundstücken in Essinghausen konnte sich die CDU-Fraktion im Ortsrat von Essinghausen/Duttenstedt nicht durchsetzen. Über das Thema war im Vorfeld bereits mehrfach diskutiert worden. Ratsherr Günter Schmidt (CDU) sah durch das Votum die Rechte des Ortsrates beschnitten. Stadtbaurat Tarrey sagte: „Diesen Streit finde ich müßig.“ Auf der Prioritätenliste der Stadt stünden nun einmal derzeit die bereits geplanten Baugebiete in Duttenstedt, Stederdorf und Vöhrum. Um Essinghausen wolle man sich zu gegebener Zeit kümmern.

- Das geplante Senioren- und Pflegeheim am Friedrich-Ebert-Platz (PAZ berichtete) kann gebaut werden. Der Rat der Stadt Peine beschloss gestern Abend einstimmig den dafür erforderlichen Vorhaben- und Erschließungsplan. Ratsherr Karl-Heinrich Belte (PB) kritisierte allerdings, dass die Anzahl der Parkplätze zu knapp bemessen sei, und, dass Besucher deshalb künftig wohl verstärkt den Friedrich-Ebert-Platz zum Parken nutzten.

mic

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