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Aus für die „Strandperle“ am Eixer See

Wito kündigt Mieterin Aus für die „Strandperle“ am Eixer See

Bittere Nachrichten für Ines Merkel, Betreiberin der Gaststätte „Strandperle“ am Eixer See: Am Donnerstag erhielt sie das Kündigungsschreiben der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft des Landkreises Peine (Wito), dem Verpächter der Geschäftsräume. Ihr Lokal muss sie damit zum 30. April 2018 schließen.

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In wenigen Monaten muss die „Strandperle“ schließen.

Quelle: Anna Gröhl

Peine. Im April 2015 hatte Merkel als neue Pächterin ihr Café am Eixer See eröffnet. Zum Neustart des Lokals wurde die gesamte Inneneinrichtung erneuert, sowie Liegen, Tische und neue Stühle für den Strand angeschafft, erzählt die 56-Jährige. „Ich bin einfach nur geschockt. Die Kündigung kam für mich total unverhofft und ohne jegliche Vorwarnung“, klagt Merkel. „Damit bin ich finanziell so gut wie ruiniert. Außerdem stellt mich doch in dem Alter niemand mehr irgendwo ein“, sagt sie.

Erklären könne sie sich die Vertragskündigung der Wito nicht. Die 56-Jährige habe aber eine Vermutung: „Mir wurde gesagt, dass die Unterhaltungskosten zu teuer seien für die Räumlichkeiten. Deshalb wolle man das Gebäude nicht weiter verpachten“, so Merkel. Es hätte zudem wenige Tage vorher eine Uneinigkeit zwischen ihr und der Wito gegeben, behauptet die Gastronomin. Ihrer Ansicht nach habe diese ebenfalls zur Kündigung beigetragen. „Ich wollte nicht mehr die Reinigung der Toilettenwagen übernehmen, die auf dem öffentlichen Abschnitt des Strands stehen. Ich vermute, dass ich auch deshalb hier raus muss.“

Die Vermutungen der Gastronomin seien falsch, machte Wito-Geschäftsführer Gunter Eckhardt auf PAZ-Anfrage deutlich. Nähere Angaben zu den Gründen der Kündigung aber wolle man nicht erläutern, auch zum Schutz der Mieterin, erklärt Eckhardt. „Das sind interne Geschäftsbeziehungen, worüber wir nicht sprechen.“ Abtreten wolle man das Gebäude als Verpächter allerdings nicht, sagt Eckhardt und widerspricht damit klar der Aussage von Merkel. „Wir bleiben weiterhin Verpächter. Der Plan ist es, einen neuen Mieter zu finden.“

Von Anna Gröhl

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