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Aus dem Nein wird ein Ja

Vöhrum Aus dem Nein wird ein Ja

Aufatmen in Vöhrum: Die größte Peiner Ortschaft wird doch noch an einem Forschungsprojekt teilnehmen. So vergrößern sich die Chancen, dass man entweder von Dorferneuerung oder Städtebauförderung profitiert. Der Ortskern könnte dann saniert werden.

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Blick auf den alten Vöhrumer Ortskern: Die Kirche wird bereits renoviert, weitere alte Gebäude könnten innerhalb einer Dorferneuerung saniert werden.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine-Vöhrum. „Das hat viele Nerven gekostet, und wir haben viel Zeit verloren. Doch jetzt bin ich froh, dass die Stadt Peine doch noch eingelenkt hat“, sichtlich zufrieden ist Dr. Ingo Reinhardt, CDU-Vorsitzender in Vöhrum und Leiter des „Arbeitskreises Dorferneuerung“. Es geht um das Forschungsprojekt des Amtshofes Eicklingen bei Celle, an dem die Stadt nach vorheriger Absage nun doch teilnehmen möchte.

Reinhardt hatte sich bereits seit langem für eine Teilnahme an diesem „für Vöhrum wichtigen Projekt“ stark gemacht, war jedoch wegen „der schwierigen finanziellen Lage Peines“ abgewiesen worden - zuletzt bei einem Info-Treffen mit 60 Teilnehmern Ende Oktober 2009 in Vöhrum.

An dem Projekt, das 2500 Euro kostet, nehmen elf Ortschaften aus Niedersachsen teil, die von Experten des Amtshofes beraten werden. Der Amtshof ist ein Kompetenz-Zentrum für ländliche Entwicklung, das Projekt wird vom Land finanziell unterstützt. Der CDU-Politiker erklärt: „Es wird ein Treffen in Peine vermutlich Ende Februar geben, an dem Amtshof-Geschäftsführer Michael Schmidt teilnimmt. Dort informieren ihn dann Vertreter der Stadtverwaltung, des Ortsrates und des Arbeitskreises über die Besonderheiten in Vöhrum.“

Danach werde Schmidt eine Expertise erstellen, ob Vöhrum Chancen hat, entweder über die Dorferneuerung oder über die Städtebauförderung das Ortsbild zu verschönern. Das Problem ist: Vöhrum mit mehr als 7000 Einwohnern ist eigentlich zu groß für die Dorferneuerung und zu klein für die Städtebauförderung.

Reinhardt betont: „Mit diesem Projekt haben wir eine Super-Referenz durch Fachleute und die große Chance, eine Förderung zu erhalten. Außerdem bedeutet die Teilnahme nicht, dass wir danach sofort mit der Dorferneuerung beginnen müssen. Das hat die Stadtverwaltung lange falsch verstanden.“ Das Ziel sei es, zukünftig den alten Ortskern Vöhrums aufzuwerten – alte Häuser zu sanieren, die Ortsdurchfahrt zu verschönern und die Lebensqualität zu steigern.

Warum hat die Stadt Peine so lange gezögert und die Teilnahme am Projekt zuerst abgelehnt? Sprecherin Ulrike Laudien erklärt: „Wir haben einen Brief des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums erhalten. Durch dieses Schreiben sind erstmals essentielle Fragen der Gesamtfinanzierung und der inhaltlichen Ausrichtung des Forschungsvorhabens verlässlich dargelegt worden. So ist uns klar geworden ist, welcher inhaltlicher Mehrwert durch die Teilnahme an der Studie entstehen könnte.“

Dr. Ingo Reinhardt hatte das bereits vor Monaten erkannt.

Thomas Kröger

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