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Aus Brotfabrik wird Gewerbepark

Peine-Dungelbeck Aus Brotfabrik wird Gewerbepark

Dungelbeck. Der Unternehmer Aleks Vala hat die alte Brotfabrik in Dungelbeck gekauft und will wieder Leben in die Industriebrache bringen. Am Donnerstag besuchten der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Möhle sowie der Peiner SPD-Bürgermeister-Kandidat Klaus Saemann das Gelände, um sich über die Pläne Valas zu informieren.

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Geplanter Gewerbepark in Dungelbeck (v.l.): Frank Hildebrandt, Matthias Möhle, Heino Clement, Aleks Vala, Klaus Saemann und Jörg Zimmermann.

Quelle: Thorsten Pifan

„In der Tiefgarage will ich kleinen Werkstätten oder Hobby-Bastlern Flächen anbieten, zudem können hier Wohnmobile oder Oldtimer abgestellt werden“, sagte Vala. In der riesigen Halle unter der Produktion befand sich einst der Vertrieb der Fabrik.

1977 hatte ein Brand die Fabrik zerstört. Eigentümer Richard Vetter hatte sie anschließend wieder aufgebaut. Doch schon wenige Jahre später rüstete er die Fabrik um, nachdem er den Brennwertkessel erfunden hatte. Relikte aus dieser Zeit finden sich immer noch in der leeren Produktion.

„Ich plane, die Flächen hier für Gewerbe zu vermieten, auch kleine Produktionen könnten sich hier ansiedeln“, sagte Vala, der gegenüber einen Garten- und Landschaftsbau-Betrieb betreibt. Die ehemaligen Büros der Brotfabrik will Vala für Firmen zur Miete anbieten.

Auch gegenüber will Vala invetsieren und seinen Gartenbau-Betrieb um einen Blumenladen erweitern. Vala selbst kam 1990 aus Albanien nach Deutschland. 2005 eröffnete er seine Firma in Dungelbeck.

„Ich bin von der Idee, hier einen privaten Gewerbepark einzurichten und damit die alte Fabrik wiederzubeleben, sehr begeistert“, sagte Saemann, der Vala seit vielen Jahren kennt. Das Projekt sei aber auch ein Beleg dafür, dass es innerhalb der Peiner Wirtschaftsförderung einen Ansprechpartner für bestehende Firmen geben müsse. Saemann sagte: „Ich halte es für wichtig, die Wirtschaftsförderung weiter an das Büro des Bürgermeisters anzubinden. Wirtschaftsförderung muss weiter Chefsache bleiben.“

Das unterstrich auch der Landtagsabgeordnete Matthias Möhle. Er sagte: „Wirtschaftsförderung muss in kommunaler Hand bleiben, wie sich hier zeigt. Es ergibt keinen Sinn, das regional aufzustellen. Genauso muss die heimische Wirtschaft von lokalen Geldinstituten finanziert werden.“

von Thorsten Pifan

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