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Auftragsvergaben: Stadt und Kreis gehen getrennt

Kreis Peine Auftragsvergaben: Stadt und Kreis gehen getrennt

Kreis Peine. Die Stadt Peine und die Stadtentwässerung haben angekündigt, ab dem kommenden Jahr in die elektronische Vergabe von Aufträgen einzusteigen. Der Landkreis Peine hat sich schon 2010 auf den Weg gemacht und der Stadt auch eine Zusammenarbeit angeboten, was die Stadt aber ablehnt. 

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Arno Kruse bei der Vorstellung des elektronischen Vergabe-Systems des Landkreises.

Die PAZ hat nachgehakt und nach den Gründen gefragt.

„Wir haben uns wegen der funktionalen Vorteile, aber auch aus finanziellen Gründen für das System ,Elvis‘ entschieden“, sagte Stadtsprecherin Petra Neumann. „Ausschlaggebend für die Entscheidungsfindung war unter anderem aber auch, mit einem Vergabesystem zu arbeiten, das auf die Anforderungen und die Arbeitsabläufe der Stadt Peine zugeschnitten ist, die sich von denen des Landkreises Peine erheblich unterscheiden“, ergänzte sie.

Gleichzeitig bestätigte Neumann, dass der Landkreis 2012 auf die Stadt zugegangen sei. „Mit der Offerte waren auch andere Optionen zu vergleichen, die im näheren Umfeld im Einsatz sind, zum Beispiel ein System, mit dem der Wasserverband erfolgreich arbeitet“, sagte Neumann.

Kreissprecher Henrik Kühn äußerte sich bedauernd, dass die Stadt nicht mit dem Landkreis zusammenarbeitet. Ilsede und Hohenhameln und sogar der Landkreis Hildesheim planen eine entsprechende Zusammenarbeit, sagte er und nannte Vorteile einer Kooperation: „Durch die Durchführung der Vergabeverfahren in einer gemeinsamen Zentralen Vergabestelle des Landkreises können die Kooperationspartner Kosten sparen, die Qualität der Aufgabenerfüllung verbessern und die Dauer der Verfahren verkürzen.“

Das sieht die Stadt anders: „Bei der Kooperation hätten wir einmalige Lizenzgebühren zahlen müssen, zudem wären jährliche Kosten angefallen“, sagte Neumann, Kühn bestätigte das. Bei dem Vergabe-System der Stadt fielen laut Neumann nur Kosten je Ausschreibung an, was beim System des Kreises ebenfalls der Fall ist. Mögliche Synergien, auf die Kühn bei einer Zusammenarbeit abgehoben hatte, ergäben sich laut Neumann auch aus dem stetigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Rathaus der Stadt Peine und dem Kreishaus.

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