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Auftakt zum Stadtentwicklungkonzept

Peine Auftakt zum Stadtentwicklungkonzept

Knapp 100 Besucher, darunter zahlreiche Kommunalpolitiker, einige Geschäftsleute und Privatpersonen, nahmen gestern an der Auftaktveranstaltung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Peine (ISEK) teil.

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Blick in den Sitzungssaal des Rathauses: Zur Impulsveranstaltung zum Stadtentwicklungskonzept kamen gestern knapp 100 Besucher.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. „Das ISEK ist Voraussetzung um künftig an jegliche Fördermittel heranzukommen“, sagte Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) und betonte, dass man sich natürlich auch an den Bedürnissen der Bürger orientieren wolle.

Professor Walter Ackers, dessen Stadtplanungsbüro mit der Erstellung des Konzepts beauftragt wurde, ging zunächst auf die städtebauliche Entwicklung Peines ein. Der Architekt und Ingenieur prognostizierte, dass es künftig wichtiger werde, Brachflächen in der Stadt neu zu nutzen und, dass sich die Nachfrage nach kleinen Wohnungen erhöhen wird.

Beim bekannten Problemfall, dem verwaisten City-Center, könne man über eine Ausweisung als Stadtumbaugebiet nachdenken, sagte Ackers. Auch für das Elmeg-Gelände komme eine Umnutzung in Frage. In beiden Fällen spielen allerdings die Eigentumsverhältnisse eine Rolle, da die Areale eben nicht der Stadt gehören.

Ackers-Mitarbeiter Hermann Mensink stellte die Grundlagen des ISEK und den Verfahrensablauf vor. Zwischendurch konnten Fragen gestellt werden. Nächster Schritt zum ISEK sind nun die Treffen der lokalen Arbeitsgruppen Kernstadt (16. März, 17 Uhr), Vororte (10. März, 19 Uhr), Dörfer (16. März, 19 Uhr) und kleinere Dörfer (16. März, 17 Uhr), in denen Entwicklungsziele formuliert werden sollen.

Am Ende kam leise Kritik an der Form der Bürgerbeteiligung auf. So monierte etwa Olaf Brokate aus Vöhrum, dass für die lokalen Arbeitsgruppen jeweils nur ein Termin geplant sei.

mic

Hintergrund

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) kostet die Stadt Peine etwa 100 000 Euro. Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey: „Die Kosten-Nutzen-Frage wird man erst in einigen Jahren bewerten können. Städtebauförderungsmittel kann man künftig nur mit einem ISEK beantragen. Sofern irgendwann Fördermittel bewilligt werden, sind die Kosten gut angelegtes Geld.“

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