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Aufschwung nach Insolvenz: Härke macht im ersten Jahr Gewinn

Peine Aufschwung nach Insolvenz: Härke macht im ersten Jahr Gewinn

Gute Nachrichten von der Braumanufaktur Härke: Bereits im ersten Jahr hat das Unternehmen 33 000 Euro zum Ergebnis der Muttergesellschaft Einbecker Brauhaus AG beigetragen. Nach der turbulenten Zeit mit der Insolvenz der Privatbrauerei Härke im November 2012 und dem Bangen um den Brau-Standort in den Wochen danach, ist damit offenbar die Wende geschafft.

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Anstoßen auf den Erfolg der Braumanufaktur: Die Härke-Geschäftsführer Ulrich Meiser (l.) und Werner Arzeus.

Quelle: pif

Härke-Geschäftsführer Ulrich Meiser zeigte sich gestern erleichtert: „Als wir vor dem Einstieg bei Härke Planrechnungen angestellt haben, konnten wir uns schon vorstellen, eine kleine schwarze Zahl zu schreiben, deshalb haben wir in Peine auch investiert.“ Dass aus den theoretischen Rechnungen am Ende des Jahres auch tatsächlich ein Gewinn fließen werde, sei aber immer erst gewiss, wenn das Jahr vorbei ist, sagte Meiser.

Der Anteil der Peiner am Gesamtergebnis sei damit beachtlich. Denn die Einbecker Brauhaus AG erwirtschaftete in dem zurzeit schwierigen Markt einen Jahresüberschuss von 208 000 Euro, wie es der Geschäftsbericht belegt. Zudem nahm die Braumanufaktur erst im Februar 2013 ihren Betrieb auf.

Dabei haben die Einbecker nach der Insolvenz auch kräftig investiert: Insgesamt flossen 1,5 Millionen Euro in den Brau-Standort. Zuerst musste die defekte Kühlanlage repariert werden - und erst seit August kann der komplette Ausstoß der Braumanufaktur Härke wieder in Peine produziert werden. Zuletzt wurden im März öffentlichkeitswirksam die drei neuen Gär- und Lagertanks mit einem Volumen von je 76 000 Litern geliefert. Zusätzliche Investitionen sind bei der Braumanufaktur Härke bei der Technik für die Hefe-Zufuhr geplant. „Außerdem soll mehr Geld in den Vertrieb fließen“, verriet Härke-Geschäftsführer Werner Arzeus.

In wenigen Tagen bringt die Braumanufaktur Härke das neue Härke Hell auf den Markt. Die Produktion des Bieres war am 6. Mai angelaufen (PAZ berichtete).

pif

INFO

Die Braumanufaktur Härke

Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten musste die Privatbrauerei Härke in die Insolvenz gehen. Als Investor für einen Neustart sprang ein langjähriger Partner der Peiner Traditionsbrauerei ein – die Einbecker Brauhaus AG.

Oktober 2011: Die Härke-Brauerei verlagerte die Abfüllung ihres Bieres zur Einbecker Brauhaus AG.

Im August 2012 gab es ein Leck in der Kühlung bei Härke. Es trat Ammoniak aus. Die Kühlanlage war danach lange defekt.

Am 16. November 2012 wurde der Antrag auf Insolvenz gestellt.

Am 4. Februar 2013 nahm die Braumanufaktur Härke offiziell ihren Betrieb auf. Mit dem Start gaben die Einbecker-Unternehmer bekannt, dass sie 800 000 Euro in den Brau-Standort Peine investieren wollen.

6. Mai 2014: Die Produktion des neuen Härke Hell startet.

pif

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