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Aufatmen bei der PTG: Geschäftszahlen wieder deutlich besser

Salzgitter/Peine Aufatmen bei der PTG: Geschäftszahlen wieder deutlich besser

Peine. Das größte Sorgenkind im Stahlkonzern Salzgitter, die Tochter Peiner Träger (PTG), hat laut Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann im Startquartal 2014 die Wende geschafft. „Wir können beim Peiner Träger mit hinreichender Sicherheit sagen, dass wir im ersten Quartal ein Resultat ‚more or less break even‘ sehen werden“, sagte Fuhrmann gestern bei der Bilanzpressekonferenz in Salzgitter zum Vorsteuerergebnis.

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Peiner Träger hat laut Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann im Startquartal 2014 die Wende geschafft.

Quelle: dpa

Gemeint ist damit, dass sich die PTG auf die Gewinnschwelle zu bewegt - oder zumindest keine großen Verluste mehr macht. 2013 brockte die PTG ihrer Mutter noch 291 Millionen Euro Miese vor Steuern ein - der klare Löwenanteil der Gesamtverluste. Rund 300 Jobs hat der MDax-Konzern in Peine schon gestrichen, teils kamen die Beschäftigten anderswo im Unternehmen unter. Laut Fuhrmann sind in Peine „99 Prozent“ des Stellenabbaus vollzogen, auch der Rest der Belegschaftsverkleinerung liege im Plan. Insgesamt geht es um mindestens 1500 Stellen konzernweit. Die verlustreiche PTG gilt als ein Schlüssel auf dem Weg aus den Verlusten. Fast eine Million Tonnen Stahl habe Salzgitter aus dem Volumen in Peine herausgenommen - ein Zugeständnis an die Überkapazitäten der Branche, der Verkäufe derzeit Verluste bringen.

Das Grundübel - zu viel Stahl auf dem Markt - halte sich hartnäckig und befeuere den ruinösen Preiskampf. „Das ist ja das Irrsinnige: Unsere Mitarbeiter sehen, dass wir teilweise Versandzahlen auf Rekordhöhe haben und ihre Geschäftsführung ihnen dennoch sagt, dass das nicht ausreicht für schwarze Zahlen“, betonte Fuhrmann. Gleichzeitig gab er sich aber kämpferisch. „Wir haben in die Hände gespuckt und eine Menge in Bewegung gesetzt.“ Gemeint war das Sanierungsprogramm samt Jobabbau.

Die Hoffnung auf einen raschen Weg aus der Verlustzone hat Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher dennoch zerstreut. Unter dem Strich steht für 2013 beinahe eine halbe Milliarde Euro Minus (PAZ berichtete) - das ist fast fünf Mal so viel wie 2012. Trotzdem will der Konzern eine Dividende von 20 Cent pro Aktie ausschütten.

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