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Auf den Spuren von Hertha Peters

Peine Auf den Spuren von Hertha Peters

Peine. Auf den Tag genau 25 Jahre nach ihrem Tod wurde das Leben und Wirken von Hertha Peters, erste Landrätin in Peine und Niedersachsen, bei der Auftaktveranstaltung der Initiative „frauenOrte Niedersachsen“ des Landesfrauenrates Niedersachsen vor rund 90 Gästen an drei Orten mit Wort- und Filmbeiträgen sowie einer Installation gewürdigt.

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Landrat Franz Einhaus spricht im Peiner Forum während der Auftaktveranstaltung der Initiative „frauenOrte Niedersachsen“.

Quelle: on

Landrat Franz Einhaus erinnerte im Forum an Hertha Peters als „wohl bemerkenswerteste Frau“ des Peiner Landes, die überregionale Maßstäbe gesetzt habe. Es freue ihn, dass Peine Frauenort 2012 sei, um diese Frauenpersönlichkeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Frauen in der Politik sind heute ein ganz normales Bild.“ Er selbst habe drei Stellvertreterinnen.

„Frauengeschichte und Kultur muss noch fester in unserem Land sichtbar werden“, so Ursula Thümler, Vorsitzende des Kuratoriums Frauenorte. Hintergrund der Initiative seien neue Wege im Kulturtourismus. Silke Tödter, Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises, sprach über das Schaffen der einstigen Landrätin. Sie präsentierte einen Stadtplan auf den Spuren von Hertha Peters und dankte deren Nichte und Neffen, Inka Emmerling-Hanka und Karl-Heinz Peters, für Fotos und Dokumente.

„Frau Landrat“, wie Hertha Peters genannt zu werden wünschte, so Tödter, „betrachtete als ihre herausragende politische Leistung den Bau des Kreiskrankenhauses“. Die ehemalige Schwesternschülerin Anita Pape rezitierte Texte von Hertha Peters. Die Schauspielerin Stephanie Harrer überzeugte im Kreishaus in der Rolle der Landrätin, über die im Klinikum Filmausschnitte gezeigt wurden. Brigitte Munk, erste Hertha-Peters-Preisträgerin 1976, sprach über Anerkennung und Anreiz der Auszeichnung.

„Es geht ums Kümmern, um Bürgernähe, Menschlichkeit und Herz“, so Arturo Junge, Verwaltungsdirektor des Klinikums Peine - Worte, mit denen er die Enthüllung einer Installation der Künstlerin Ute Best im Foyer des Klinikums ankündigte. Optisch eindrucksvoll reihen sich Fotos, eine Schreibmaschine und Worte von Hertha Peters auf Blättern aus Ton aneinander, sind sichtbare Spuren.

bik

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