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Asylheim: Wer sorgt für die Sicherheit?

Peine Asylheim: Wer sorgt für die Sicherheit?

Verunsichert sind die Bewohner des Asylbewerberheimes am Lehmkuhlenweg. Der Wachdienst soll abgeschafft werden und damit drohen aus ihrer Sicht mögliche Anschläge von Rechten. Derweil sucht die Stadt eine Lösung.

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Asylbewerberheim am Lehmkuhlenweg: 50 Personen ausländischer Herkunft leben dort momentan.

Quelle: cb

Peine. Einer der 50 Bewohner des Asylbewerbeheimes, der namentlich nicht genannt werden möchte, sagt: „Mitarbeiter des Wachdienstes Securus haben uns gesagt, dass sie bald nicht mehr da sind. Das hat hier für Aufregung gesorgt. Wer soll uns vor Kriminellen oder Attacken von Rechtsradikalen schützen?“

Der Familienvater, der kleine Kinder hat, verwies auf die Anschläge in der Peiner Innenstadt auf vier türkische Geschäfte (PAZ berichtete). „Da hilft uns auch kein höherer Zaun“, betonte er. Bisher gibt es am Lehmkuhlenweg auf Anweisung der Stadt rund um die Uhr Einlasskontrollen durch den Wachdienst, der im Jahr 123.160 Euro kostet.

„Der Wachdienst ist durch einen Vertrag geregelt, der noch bis Ende Februar 2012 läuft“, erklärt Stadt-Sprecherin Ulrike Laudien. Derzeit arbeite der Bereich Ordnung und Recht an Alternativen, wie die Einrichtung gegen vermeintliche Störungen von außen gesichert werden kann.“

Bisher sitzt ein Sicherheitsmann am Eingang des eingezäunten Geländes. Die Bewohner sind dem Wachdienst bekannt und können ohne Anmeldung durchgehen. „Jeder Besucher muss sich dort anmelden, sagen, zu wem er möchte – und der Wachdienst stellt sicher, dass der Besucher  das Heim um spätestens 22 Uhr wieder verlässt“, so der Bewohner. Das sei wichtig, denn es gebe immer wieder Probleme mit Gewalt, Alkohol und Diebstahl – auch unter den Bewohnern.

Vor Kurzem sei ein Auto demoliert worden, und man habe ein Messer gefunden. Der Stadt sind laut Laudien bisher keine Heim-Bewohner bekannt, die ihre Sorgen in dieser Form artikuliert hätten. Man stehe aber zu Gesprächen bereit.

tk

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