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Arztversorgung ist im Kreis Peine noch gut

Peine Arztversorgung ist im Kreis Peine noch gut

Zu viele Hausärzte in der Stadt, zu wenige auf dem Land? Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will den Landarztmangel per Gesetz kurieren. Eine aktuelle Umfrage unter den Kassenärztlichen Vereinigungen zeigt, dass die Ärzteversorgung weitgehend noch gut ist.

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Hausärztliche Untersuchung: Im Kreis Peine ist die Versorgung weitgehend gut - noch.

Quelle: dpa

Peine. Im Kreis Peine gibt es laut den Daten gar eine Überversorgung mit 110,5 Prozent. Am schlechtesten sieht es dagegen im bundesweiten Vergleich aus in Ansbach (Bayern) mit einer Arztversorgung von 56,6 %, Munster mit 61,1 % und Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern) mit 67,1 %.

Laut Definition gelten Regionen offiziell als unterversorgt, wenn sie einen Versorgungsgrad von 75 Prozent unterschreiten. Legt man diese Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses an die Versorgungssituation an, kommt man zu einem erstaunlichen Ergebnis: In Deutschland sind demnach lediglich elf der 894 Planungsbereiche für Hausärzte unterversorgt. Für die Kassen fängt dagegen Unterversorgung bereits bei weniger als 90 Prozent an. Nach dieser Definition wären 89 Regionen vom Hausarztmangel betroffen.

Was sagt der Peiner Ärztesprecher Andreas Altrock zur Situation vor Ort? Er erklärt: „Wir haben etwa 150 niedergelassene Ärzte im Kreis Peine, und somit ist die Versorgung gut. Das Problem ist jedoch, dass die Mediziner immer älter werden und keine jungen Nachfolger in Sicht sind. Daher werden wir in etwa zehn Jahren ein massives Problem aufgrund dieser Lücke bekommen.“ Auch bei der Facharzt-Versorgung sehe es gut aus, nur Augenärzte gebe es sehr wenige. Um den Nachwuchs im Kreis Peine stärker zu fördern gibt es laut Altrock aktuell eine Weiterbildung für junge Mediziner, „die vor Ort in den Arztpraxen mitarbeiten und so hoffentlich auch langfristig als Hausärzte im Peiner Land bleiben werden“.

In den Nachbarkreisen und Städten Peines sieht die Arztversorgung folgendermaßen aus: Braunschweig (102,7%), Gifhorn (99,5%), Hannover (109,7%), Helmstedt (107,4%), Hildesheim (115,5%), Salzgitter 106%) und Wolfenbüttel (97,8%).

tk

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