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Arnim Plett (CDU): „Neubau des Kreishaus-Saals ist zwingend notwendig“

Kreis Peine Arnim Plett (CDU): „Neubau des Kreishaus-Saals ist zwingend notwendig“

Arnim Plett reicht es. Vehement hat sich der CDU-Kreistagsabgeordnete gestern für einen Neubau des Kreishaus-Nebengebäudes ausgesprochen, der zuletzt beim Bund der Steuerzahler in die Kritik geraten war (PAZ berichtete). Zuvor hatten die Ratsherren Hartwig Klußmann (GuB), Dr. Rainer Döring (FDP) und Matthias Roll (Piraten) aus dem Stadtrat Kritik an dem Kreis-Projekt mit einem Volumen von rund 3,4 Millionen Euro geäußert.

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Das Kreishaus-Nebengebäude (links) soll im Herbst abgerissen werden. Der Neubau soll sich modern in das historische Ensemble einpassen.

Quelle: lan

Plett zählte vier Gründe auf, nach denen aus seiner Sicht keine andere Lösung als ein Neubau infrage kommt. Der Altbau von 1953 war im Januar 2011 bei einem Brandanschlag schwer beschädigt worden. „Es ist finanziell, ökologisch, städtebaulich und historisch sinnvoll, einen Neubau zu errichten“, sagt der Politiker und kritisiert den Bund der Steuerzahler als „selbsternannte Staatsanwälte“, die keinen Überblick hätten. Dass sich Peiner Ratsherren in Angelegenheiten des Kreistags einmischten nannte Plett „stillos“.

Plett zählt auf: „Überall in der Stadt hat der Kreis Büros gemietet, das kostet langfristig Geld und jeder Häuslebauer weiß, dass das Zahlen von Zins und Tilgung auf Dauer günstiger sind als Miete zu zahlen.“ Er betont, dass in dem Neubau nicht nur Sitzungen des Kreistages und seiner Ausschüsse stattfinden sollen. „Dafür wäre solch eine Investition in der Tat zu teuer“, sagt er.

Viele der zusätzlichen Büros, die der Landkreis zurzeit anmietet, sind in Containern untergebracht, zum Beispiel an der Werner-Nordmeyer-Straße und am Pulverturmwall. „Die Büro-Container sind eine ökologische Katastrophe“, sagt Plett, ganz zu schweigen von den Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter.

Historisch darf der Burgberg als Keimzelle für die Stadt betrachtet werden. Denn im Schatten der Burg gründete Graf Gunzelin die Stadt Peine (siehe Info-Text). Entsprechend dürfe die Fläche dort nicht einfach begrünt werden, nachdem die Brandruine abgerissen worden ist. Laut Plett soll der Abriss im Herbst beginnen. Als öffentliche Hand habe der Landkreis aber auch die Pflicht dort städtebaulich aktiv zu werden, um das Gebäude-Ensemble an der historischen Stätte am Amthof wieder zu vervollständigen.

pif

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