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Armutsquote liegt laut Studie bei 16,9 Prozent

Paritätischer Wohlfahtsverband warnt Armutsquote liegt laut Studie bei 16,9 Prozent

Erschreckende Zahlen: Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat am Donnerstag „gemeinsam mit renommierten Mitherausgebern seinen neuen Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland vorgelegt“. Der guten Wirtschaftslage zum Trotz: Der Anteil von Menschen, die in Armut leben, wächst deutschlandweit, in der Region Peine sind es 16,9 Prozent (Vorjahr: 17,4 Prozent).

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Die Armut nimmt in der Region Peine zu. Das hat der Paritätische Wohlfahrtsverband in einer Studie festgestellt.

Quelle: Archiv

Region Peine. In Niedersachsen sind 16,5 Prozent der Menschen von Armut betroffen - die höchste Quote seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 (Deutschland: 15,7 Prozent).

„Die Landespolitik darf diese Entwicklung nicht ignorieren“, sagt Birgit Eckhardt, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen. „Auch auf Landesebene kann viel getan werden, um Menschen aus der Armut zu helfen.“ So seien zum Beispiel Alleinerziehende weit überdurchschnittlich von Armut betroffen - knapp die Hälfte der Alleinerziehenden gelte als arm. Darunter würden nicht nur die Erwachsenen, sondern vor allem auch die Kinder leiden.

„Ihnen bleibt soziale Teilhabe vielfach verwehrt, aber auch eine Vielfalt an Bildung, wie sie für andere Kinder aus wohlhabenderen Haushalten normal ist“, so Eckhardt. „So verfestigen sich schlechte Bildungschancen, was wiederum das Risiko erhöht, als Erwachsener in prekären Arbeitsverhältnissen und Armut zu landen.“ Dieser Gruppe wäre mit verlässlicher und flexiblerer Kinderbetreuung enorm geholfen - die sei Ländersache.

Die Vorsitzende weiter: „Die Politik diskutiert eifrig über die Abschaffung des Elternbeitrags für den Kindergarten“, sagt Birgit Eckhardt. „Das hilft aber nur den Besserverdienern - die Geringverdiener sind in der Regel sowieso beitragsbefreit.“ Längere und flexiblere Öffnungszeiten dagegen würden gerade Geringqualifizierten entgegenkommen, die oft im Einzelhandel oder im Schichtbetrieb in sozialen Einrichtungen und Industriebetrieben arbeiten. Kleinere Gruppen und ein besserer Personalschlüssel könnten schon im Kindergarten die Bildungschancen aller Kinder erhöhen.

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