Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Arbeitsloser Maler muss 700 Euro Geldstrafe zahlen

Peine Arbeitsloser Maler muss 700 Euro Geldstrafe zahlen

Wegen Sachbeschädigung und Bedrohung ist ein 48 Jahre alter arbeitsloser Maler und Lackierer aus Peine jetzt vom Amtsgericht Peine zu 70 Tagessätzen von jeweils zehn Euro verurteilt worden.

Voriger Artikel
Neuer Standort in Peine: Umzug von CRH Clay Solutions
Nächster Artikel
Cold Water Challenge geht weiter: PAZ testete die Trinktemperatur von Bier

Das Amtsgericht verurteilte den Angeklagten zu einer saftigen Geldstrafe.

Quelle: A

In stark angetrunkenem Zustand hatte er vor gut einem Jahr auf dem Hof eines 63 Jahre alten Ilseders randaliert, zwei Fensterscheiben eingeschlagen und den Geschädigten nach Eintreffen der Polizeibeamten mit den Worten „Ich mach Dich tot!“ bedroht.

Frust sei seine Triebfeder gewesen, die ihn nach durchzechter Nacht mit dem Taxi nach Ilsede habe fahren lassen, erklärte der Angeklagte. Er hatte Arbeiten für den Geschädigten ausgeführt, für die noch 260 Euro Bezahlung offen gewesen seien. Der Mann habe ihn immer wieder vertröstet. Wütend habe er an diesem Sonntagmorgen gegen acht Uhr geklingelt und die Scheibe eines Hintereingangs mit dem Ellenbogen eingeschlagen, danach nahm er einen großen Stein und warf eine große Wohnzimmerscheibe aus Verbundglas ein.

Ein Polizist bestätigte als Zeuge die Ausführungen. „Er hat herumgeschrien und den Geschädigten bedroht“, sagte der Beamte, der in den Zeugenstand berufen worden war. Den Schaden habe die Versicherung reguliert, sagte der Ilseder. „Aber mein Sohn hatte große Angst!“ Spontan stand der Beschuldigte auf und entschuldigte sich per Handschlag. Der Ilseder nahm die Entschuldigung an.

„Das ist normalerweise gar nicht meine Mentalität, dass ich so ausraste“, sagte der Angeklagte. Ein Atemalkoholtest am Tattag hatte 2,24 Promille ergeben. Im Bundeszentralregister finden sich insgesamt 13 Einträge über den Mann - angefangen bei Körperverletzung über Diebstahl und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz bis zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe wegen Vergewaltigung. Seit deren Ende vor vier Jahren hatte sich der Angeklagte nichts mehr zuschulden kommen lassen. „Sie haben offensichtlich zwei Gesichter“, sagte der Staatsanwalt. Der Richter ließ durchblicken, dass es wegen der erheblichen Vorbelastungen trotz der Geringfügigkeit der Tat durchaus auch eine Gefängnisstrafe hätte geben können.

hui

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung