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Arbeitslose: Rekord-Tief im Peiner Land

Peine Arbeitslose: Rekord-Tief im Peiner Land

Sehr gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: 2011 wurde im Bezirk der Agentur für Arbeit Hildesheim die niedrigste Arbeitslosenzahl seit 19 Jahren verzeichnet. Und noch besser – der Landkreis Peine hat die niedrigste Quote im Bezirk.

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Peine. Das Rekord-Tief präsentierten gestern Horst Karrasch, Vorsitzender der Geschäftsführung, und der Peiner Geschäftsstellenleiter Klaus Soika. „Der Landkreis Peine hat eine gute Entwicklung genommen und ist besser als der Agenturbezirk“, betonte Karrasch. Wenn Wendeburg und Vechelde mit eingerechnet werden, sank die Quote im Jahresschnitt von 7,2 auf 6,5 Prozent und die Zahl der Arbeitslosen von 4882 auf 4835. Zurzeit zählen Wendeburg und Vechelde noch zum Agenturbezirk Braunschweig, „das soll sich zur Jahresmitte ändern“, erläuterte Soika.

Von der positiven Entwicklung hat auch der Hartz-IV-Bereich (Jobcenter Peine) profitiert, allerdings nicht in dem Maße wie bei der Agentur. „Besonders profitiert haben junge Menschen“, freute sich Karrasch. Im Bereich der Geschäftsstelle Peine sank die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren um 15,7 Prozent oder 71 auf 379 Personen. Die Zahl der Erwerbslosen über 50 Jahren stieg dagegen im Schnitt um 4,2 Prozent oder 45 auf 1134 Menschen. Hier seien die Betriebe gefragt, wie Ältere unter sinnvollen Arbeitsbedingungen eingebunden werden können, forderte Karrasch. Dies gelte auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf speziell für Frauen. Die Agentur könne hier über den Arbeitgeberservice „Brückenbauer“ sein, sagte Soika.

Fakt ist aber: Der Arbeitskräftebedarf der Peiner Unternehmen ist deutlich gestiegen. Die gemeldeten neuen Stellen nahmen um 15,9 Prozent oder 289 auf 2108 zu.   

Als Herausforderung  für 2012 sieht Karrasch den wachsenden Fachkräftebedarf. Hier liege der Fokus insbesondere auf Frauen und älteren Arbeitnehmern. Er erläuterte: „Diese beiden Personengruppen stellen ein Fachkräftepotenzial dar, auf das wir in Zukunft nicht verzichten können.“

Weiteres Ziel sei die frühzeitige „Job-to-Job“-Vermittlung, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden, ergänzte Soika. Er rechnet mit einer positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, wenn auch etwas abgeschwächt.

jti

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