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Antibiotika-Einsatz muss eingedämmt werden

Peine Antibiotika-Einsatz muss eingedämmt werden

Peine/Stade. Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Stade: Für den Kreisverband Peine nahmen Stefanie Weigand und David Schwarz an der Versammlung teil.

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Bei der Landesdelegiertenkonferenz (v.l.): Landwirtschaftsminister Christian Meyer, Umweltminister Stefan Wenzel, Stefanie Weigand und Anja Piel, Fraktionsvorsitzende im niedersächsischen Landtag.

Quelle: oh

Peine. Zum Auftakt gab es eine aktuelle Stunde zum Thema Flüchtlingspolitik. „Die großen Herausforderungen, die sich im Umgang mit den zunehmenden Flüchtlingszahlen ergeben, spiegelten sich schon im Titel wider“, erklärt Stefanie Weigand, Sprecherin des Kreisverbandes Peine. „Flüchtlinge in Niedersachsen: Chancen und Herausforderungen für Kommunen und bürgerschaftliches Engagement“ lautete die Überschrift.

Die positive gesellschaftliche Haltung, die sich in einer Vielzahl an ehrenamtlichen Projekten und etlichen Initiativen im ganzen Land zeige, wurde hervorgehoben. Alle hätten das Ziel, die Situation der Menschen, die vor Krieg, Hunger oder Verfolgung geflohen sind, zu verbessern, berichtet Weigand. Gleichzeitig wurden aber auch die zunehmenden Probleme der Kommunen benannt, die mit den finanziellen Folgen überfordert seien. Hier müsse der Bund stärker in die Pflicht genommen werden.

Schwerpunktthemen der Konferenz waren Gesundheits- und Verbraucherschutz, Klimaschutz und Hochschulpolitik. Ein Antrag des Landesvorstandes befasste sich mit den Problemen durch multiresistente Keime. Die Ärztin Dr. Imke Lührs habe eindrucksvoll aufgezeigt, „wie stark der ausufernde Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung den Vormarsch von multiresistenten Keimen begünstigt“, schildert Weigand.

Im Anschluss stimmten die Delegierten dem Antrag mit einigen Änderungen zu. Der Einsatz von Antibiotika in der Tier- und in der Humanmedizin ohne entsprechende Indikation müsse eingedämmt werden, Reserve-Antibiotika müssten aus der Tiermast verbannt werden und dürften nur noch am Menschen zum Einsatz kommen. Die Hygienemaßnahmen in den Kliniken müssten, auch mit Personalaufstockung, optimiert werden. Außerdem müsse der Trinkwasserschutz verbessert werden, da in Teilen Niedersachsens die Nitrat-Werte, bedingt durch die Überdüngung der Böden, dramatisch ansteigen würde.

jti

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