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„Anspruch auf Krippenplatz ab 1. August“

Kreis Peine „Anspruch auf Krippenplatz ab 1. August“

Es gibt zu wenige Krippenplätze im Landkreis, das führt zu Problemen. Dr. Detlef Buhmann, Fachbereichsleiter für „Jugend, Soziales, Gesundheit“ beim Kreis Peine verdeutlicht, wie der Rechtsanspruch der Eltern ab Donnerstag, 1. August, aussieht.

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Probleme gibt es durch zu wenig Krippenplätze im Landkreis Peine.

Quelle: A

„Ab dann hat jedes Kind mit dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Der Anspruch auf frühkindliche Förderung bezieht sich auf ein Regel-angebot von täglich mindestens vier Stunden an fünf Tagen die Woche. Der Geh- oder Fahrweg darf nach geltender Rechtsprechung nicht länger als eine halbe Stunde sein“, so Buhmann.

Könnten die Erziehungsberechtigten einen individuellen Bedarf, zum Beispiel Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder familiäre Pflegeaufgaben, geltend machen, sei der Träger der Jugendhilfe gehalten, sich mit seinem Angebot auf den individuellen Bedarf des Kindes und seiner Familie einzustellen. Buhmann: „Das kann auch dazu führen, dass die Träger der Jugendhilfe Betreuungsmöglichkeiten schaffen, die über das Regelangebot hinausgehen.“

Für die Vermittlung eines passenden Tagesvaters oder einer -mutter könnten sich die Eltern an das Jugendamt, Kinder- und Familienservicebüro, wenden. Öffentlich unterstützte Tagespflege sei neben klassischen Kita-Plätzen die zweite Säule zur Erfüllung des Rechtsanspruchs ab August.

Buhmann betont: „In der frühen Erziehung werden die Grundlagen für das spätere Leben gelegt. Das ist unumstritten. Die Qualität der Kitas und der Tagespflege darf bei der Debatte um die Krippenbauten nicht aus dem Blick geraten.“ Qualität mache sich an der Qualifikation der Erzieherinnen und an dem Betreuungsschlüssel in einer Einrichtung fest, ferner an den Öffnungszeiten und der Zahl der verfügbaren Ganztagsplätze.

Eine qualitativ gut ausgebaute Infrastruktur ist laut dem Experten ein Standortfaktor. Denn für die Sicherung der Perspektive einer Region nähmen Familien eine Schlüsselrolle ein. Im Kern gehe es „um das Wohl der Kinder, um deren Bildung, um annähernd dieselben Startchancen und damit auch um präventive Sozialpolitik“.

tk

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