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Anschlag in Haimar: Staatsanwalt erhebt Anklage

Haimar Anschlag in Haimar: Staatsanwalt erhebt Anklage

Haimar. Einem 43-Jährigen wird vorgeworfen, am 1. November des vergangenen Jahres versucht zu haben, in dem Dorf Haimar (Sehnde/Region Hannover), das direkt an der Gemeindegrenze zu Hohenhameln liegt, ein Wohnhaus anzuzünden . Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

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An der Tür dieses Hauses, in dem zum Zeitpunkt des Anschlages Flüchtlinge aus Montenegro lebten, wurde im November ein Feuer gelegt.

Quelle: UWE DILLENBERG

Der Fall wird vor der großen Strafkammer des Landgerichts Hildesheim verhandelt. „Dem Angeschuldigten wird schwere Brandstiftung zur Last gelegt: Er soll nach dem Ergebnis der Ermittlungen im Sehnder Ortsteil Haimar einen selbst gebastelten Molotowcocktail vor der Eingangstür eines Wohnhauses abgestellt und entzündet haben, um das Gebäude in Brand zu setzen“, begründet die Pressesprecherin des Gerichts, Christina Pannek. Das Türblatt und der rechte Türrahmen gerieten tatsächlich in Brand. Zufällig vorbeifahrenden Zeugen gelang es, die Flammen zu löschen. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

Aufgrund eines Zeugenhinweises suchten die Beamten die Wohnanschrift des Angeschuldigten auf. Bei einer Durchsuchung stellten sie starken Benzingeruch und Stoffteile fest, die denen am Molotowcocktail glichen. Ein Sachverständiger ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Proben des bei dem Angeschuldigten gefundenen Stoffs und dem am Molotowcocktail „materialidentisch“ seien.

Der vorläufig festgenommene Angeschuldigte befindet sich seit dem Tattag in Untersuchungshaft. Er hat in seiner polizeilichen Vernehmung die Tat eingeräumt und angegeben, aufgrund eines Zwangs zu handeln. Er sei auch für weitere Brände in Haimar verantwortlich. Eine ausländerfeindliche Gesinnung - in dem betreffenden Haus lebten zum Zeitpunkt des Anschlags Flüchtlinge aus Montenegro - wies er von sich. Eine Begutachtung des Angeschuldigten zur Frage der Schuldfähigkeit wurde in Auftrag gegeben. Das Ergebnis steht noch aus.

wos

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