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Anschlag auf Mastanlage in Wendesse: Hunderte tote Hühner, hoher Sachschaden

Peine Anschlag auf Mastanlage in Wendesse: Hunderte tote Hühner, hoher Sachschaden

Wendesse. Eine hohe sechsstellige Schadenssumme ist beim Farbanschlag auf die Hähnchenmast-Anlage in Wendesse am 15. Juli entstanden. Außerdem starben mehrere 100 Vögel.

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Fleisch ist Mord! Der Schriftzug der Täter ist noch immer auf dem Dach der Hähnchenmastanlage in Wendesse zu sehen.

Quelle: im

Schockiert ist der geschädigte Wendesser Landwirt Erich Hansen über die Ausmaße der Tat. Unbekannte Kriminelle hatten vor knapp einem Monat einen Farbanschlag auf seine Hühnermast-Anlage verübt. Dabei sind Hunderte Tiere gestorben, insgesamt befanden sich im Stall 39000 Hähnchen. Die PAZ hatte später per E-Mail ein Bekennerschreiben vom Arbeitskreis „nur reden nützt nichts“ erhalten. Die Polizei ermittelt und wertet laut Hansen Bilder aus, die von einer Kamera am Stall gemacht worden sind.

Schon von weitem kann man in Wendesse den Schriftzug „Fleisch ist Mord!“ in weißer Farbe auf der Solaranlage auf dem Dach der Anlage erkennen. Hansen sagt: „Es ist extrem schwierig, die Latex-Farbe zu entfernen. Deswegen dauert es länger.“ Außerdem haben die Täter drei Blitzableiter beschädigt und einige Stellklappen der Abluftröhren entfernt.

„Zahlreiche Tiere sind dabei in Stress geraten und gestorben“, betont der Landwirt, der von „einer neuen Dimension der Gewalt“ spricht. Er kann nicht verstehen, dass jetzt die „Bürgerinitiative gegen Hähnchenmast“ in Wendesse die Schadenshöhe und die Anzahl der toten Tiere bei dem Anschlag in Frage stellt. Hansen, der einen weiteren Maststall bauen möchte, ergänzt: „Da ist es schön zu wissen, dass trotzdem 98 Prozent der Leute hinter mir stehen.“

Die PAZ hat beim Landkreis nachgefragt. Sprecher Henrik Kühn erklärt: „Eine genaue Zahl der durch den Anschlag verendeten Küken liegt hier nicht vor, da nicht differenziert werden kann im Hinblick auf die Tiere, die auch ohne den Stress durch den Anschlag eventuell verendet wären. Eine unserer Amtstier-Ärztinnen des Veterinäramtes hat aber festgestellt, dass die Todesrate unmittelbar nach dem Anschlag im Juli weit über den zu erwartenden Werten lag, und mehrere 100 Tiere infolge dieses Geschehens zu Tode kamen.“

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