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Anlieger-Protest gegen neue Straßenbeleuchtung

Duttenstedt Anlieger-Protest gegen neue Straßenbeleuchtung

Duttenstadt. Für großen Ärger sorgt die geplante Erneuerung der Straßenbeleuchtung „Am Dilsgraben“ in Duttenstedt. Im Zuge des Beleuchtungskonzepts der Stadt Peine sollen die dortigen alten Quecksilberdampf-Lampen, Baujahr 1975, gegen stromsparende LED-Leuchten ausgetauscht werden.

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Sie haben kein Verständnis für die geplante Erneuerung der Straßenbeleuchtung: Dieter Samieske (l.) und Daniel Wittneben.

Quelle: mic

Peine. Kostenpunkt: 22 000 Euro. Doch die Anlieger sind damit überhaupt nicht einverstanden - denn sie sollen gemäß der Straßenausbaubeitragssatzung zu 75 Prozent beteiligt werden.

„Wir sehen die Notwendigkeit überhaupt nicht und bezweifeln zudem, dass sich die Investition wirklich so schnell rechnet wie von der Stadt angegeben“, sagt Anlieger Dieter Samieske (57). Er und 42 weitere Anwohner der Straße „Am Dilsgraben“ haben bereits eine Unterschriftenliste gegen das Projekt bei der Stadtverwaltung eingereicht. Einer der Unterzeichner will es im Ernstfall sogar auf eine Klage ankommen lassen.

Die Verwaltungsvorlage für die Erneuerung der Leuchten lag schon einmal zur Beratung in den städtischen Gremien vor, wurde jedoch zunächst vertagt, weil in dem Papier eine Lampe für einen Stichweg vergessen wurde. Ursprünglich war die Stadt von Kosten von 13 000 Euro ausgegangen. Da nun aber weitere Erd- und Pflasterarbeiten erforderlich seien, sind 9000 Euro hinzu gekommen. Die Behörde sieht die Erneuerung als erforderlich an, weil es in absehbarer Zeit keine Ersatzteile mehr geben soll. Die korrigierte Vorlage steht nun auf der Tagesordnung des städtischen Planungsausschusses, der heute um 17 Uhr im großen Besprechungsraum des Rathauses tagt.

Auch Anwohner Daniel Wittneben (32) kritisiert das Projekt: „Ich bin Betriebswirt und sehe nicht, dass sich die Investition so schnell amortisiert. Nach unseren Berechnungen dauert das mindestens 26 Jahre. Außerdem profitieren wir als Anwohner nicht, deshalb ist es für uns keine Verbesserung. Die Frage ist außerdem, wieso die Erneuerung nicht wie andernorts beitragsfrei erfolgen kann.“

Mit dem Geld solle besser der angrenzende Twieholzweg ausgebaut werden, an dem es stellenweise keinen richtigen Bürgersteig und stattdessen Schlaglöcher gebe. Wittneben und Samieske hoffen, dass die Anliegermeinung von der Stadt ernst genommen wird.

mic

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