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Anklage wegen Handydiebstahls nicht haltbar

Peine Anklage wegen Handydiebstahls nicht haltbar

Peine. Um einen mutmaßlichen Handydiebstahl ging es am Montag vor dem Peiner Amtsgericht. Doch der Angeklagte wurde freigesprochen.

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Das Amtgericht Peine.

Quelle: mgb

Weil ein Peiner (34) und sein Freund (40) bis zu deren Auftauchen an einem Tag im Mai 2014 die einzigen Kunden in seinem Geschäft waren, bezichtigte der Inhaber eines Telefonladens den 34-Jährigen, ein alarmgesichertes Handy im Wert von 400 Euro gestohlen zu haben.

Die Anklage lautete neben schwerem Diebstahl außerdem auf Diebstahl von Lautsprechern im Wert von 25 Euro. Aufgrund der Angaben des Geschäftsinhabers in der Verhandlung vor dem Amtsgericht sprach der Strafrichter den 34-Jährigen allerdings frei.

Für den Handyverkäufer und auch für die Staatsanwältin war die Sachlage klar: Während der 40 Jahre alte Peiner an jenem Mittag zusammen mit dem Berater einen Handyvertrag ausfüllte, hielt sich der andere in der Nähe der Eingangstür auf, wo an einer Wand Vorführ-Telefone angebracht waren. Als die beiden das Geschäft verlassen hatten, fehlte eins davon. Nur noch die Rückwand des Smartphones, mit einem kleinen alarmgesicherten Plastikhalter befestigt, hing zwischen den rund 15 anderen Handys. Wäre das Handy mitsamt der rückseitigen Abdeckung entfernt worden, hätte dies Alarm ausgelöst, sagte der Geschäftsmann.

Er sei sich sicher, dass bei Feierabend am Vortag noch alle Geräte dagewesen seien. Beschwören, so sagte er selber, könne er dies allerdings nicht. Auch hatte er bereits eingeräumt, dass der Lautsprecher-Diebstahl diesem Verdächtigen doch nicht zuzuordnen sei. Bei dem Handy handelte es sich zudem um ein spezielles Vorführgerät - Wert: nur 40 bis 80 Euro. Laufkundschaft habe aber auch an diesem Tag wie üblich immer mal in den Laden geschaut.

Der bereits häufig (auch einschlägig) vorbestrafte Angeklagte bestritt die Tat. Da den Diebstahl niemand direkt beobachtet hatte und ihm die Tat auch sonst nicht nachzuweisen war, urteilte der Richter auf Freispruch. Er zweifelte nachträglich auch den Tatvorwurf des „schweren Diebstahls“ an, denn das Handy ließ sich trotz der sogenannten Diebstahlsicherung ohne Raffinesse oder besonderen Kraftaufwand entfernen.

hui

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